Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai zu Gast bei der Tagung »Philosophie und Antisemitismus«
11. März 2026 , 16:15 - 18:15 Uhr
Ort: Würzburg
In Geschichte und Gegenwart der Philosophie finden sich vielfältige Formen der antisemitischen Herabsetzung und Ausgrenzung des Judentums, jüdischer Denktraditionen und jüdischer Philosoph*innen. Zugleich verfügen die verschiedenen philosophischen Traditionen aber auch über wichtige Werkzeuge für eine Analyse und Kritik des Antisemitismus. Auf der Tagung soll sowohl dieses problematische Erbe Gegenstand sein als auch die Instrumentarien, welche die Philosophie für Analyse und Kritik bereithält, diskutiert werden. Zu eruieren ist dabei, wie es der Philosophie als einer Reflexionswissenschaft gelingen kann, nicht nur auf ihren Gegenstand, sondern auch auf den Ort ihres eigenen Theoretisierens und ihre Verstrickungen in Herrschaftsverhältnisse zu reflektieren.
Prof. Dr. Friederike Lorenz Sinai (IRex Uni Tübingen) diskutiert auf dem »Podium und Austausch: Philosophische Selbst- und Institutionenkritik« mit Prof. Dr. Andrea Esser (Universität Jena) und Prof. Dr. Frederek Mussal (Universität Würzburg). Es moderieren Dr. Hannah Peaceman und Crinne Kaszner.
Dies ist eine Veranstaltung (10. – 12.03.2026) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, dem Institut Social Justice and Radical Diversity, dem DFG Reinhardt-Koselleck-Projekt des Instituts der Philosophie der Friedrich-Schiller-Universität Jena und der FernUniversität in Hagen.
Referent*in: Prof. Dr. Friederike Lorenz – Sinai (IRex Uni Tübingen)
