Marina Chernivsky zu Gast beim Fachtag »Wissen – Haltung – Verantwortung: Hochschulen im Dialog gegen Antisemitismus«

2. März 2026 , 9:00 - 17:00 Uhr

Ort: Lüneburg

Link zur Veranstaltung

Antisemitismus zeigt sich heute in vielfältigen Formen – offen, subtil, historisch tradierte Muster aufgreifend oder im Kontext aktueller gesellschaftlicher und politischer Debatten. Besonders der Nahostkonflikt und der Staat Israel sind eine Projektionsfläche für aktualisierte Formen des Antisemitismus. Davon sind auch Hochschulen als Orte des wissenschaftlichen Austauschs und gesellschaftlichen Diskurses nicht ausgenommen. 

Der Fachtag bietet die Möglichkeit, sich zu Fragen und Herausforderungen dieser aktiven Auseinandersetzung an Hochschulen in Niedersachsen auszutauschen, sich hochschul- und themenübergreifend niedersachsenweit zu vernetzen und aktuelle Fragestellungen aus dem Feld der Antisemitismuskritik kennenzulernen und zu diskutieren. Die Teilnehmenden erhalten Impulse zur Weiterarbeit vor Ort, lernen potenzielle Partner*innen und hilfreiche Angebote kennen. 

In unterschiedlichen Foren können jüdische Perspektiven an Hochschulen sowie Best-Practice-Beispiele zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus kennengelernt, unterschiedliche Formen der Verankerung des Themas diskutiert und Unklarheiten bei der Bewertung von Vorkommnissen thematisiert werden. 

Marina Chernivsky hält den Vortrag »Leerstellen, Strukturmerkmale und Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus an Schulen und Hochschulen« und spricht im Forum 2 »Ansätze zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen: Beratung« mit Dr.in Dana Ionescu und Alexandra Wichmann (OFEK) 

Dies ist eine Veranstaltung der Zentralen Anlaufstelle zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus an Hochschulen in Niedersachsen (Z·A·N) in Kooperation mit der LandesHochschulKonferenz Niederachsen (LHK) und der Leuphana Universität Lüneburg

Referent*in: Marina Chernivsky (KOAS)