Workshop »Antisemitismus in queeren Kontexten« (wird verschoben)
21. Mai 2026 , 9:30 - 16:00 Uhr
Ort: Oldenburg
Anmeldung: Wer am Workshop teilnehmen möchte, schreibt bitte eine E-Mail an das Autonomes Schwulenreferat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg: schwuref@uni-oldenburg.de
Antisemitismus ist strukturell in alle gesellschaftlichen Bereiche tief eingelassen. Elemente antisemitischer Ideologie prägen so auch progressive und sich als diskriminierungskritisch verstehende Räume und sind ebenso in queeren Kontexten präsent. Ein historisierendes oder anderweitig verkürztes Verständnis von Antisemitismus führt immer wieder zu inadäquaten Umgangsweisen und der Ausblendung jüdischer Perspektiven. Menschen, die Antisemitismus erfahren oder kritisieren, geraten nicht selten in die Defensive und werden angegriffen.
Ein adäquater Umgang mit Antisemitismus in queeren Kontexten setzt, wie jeder Umgang mit Gewalt- und Diskriminierungsverhältnissen, eine Auseinandersetzung voraus, die die Erfahrungen und Perspektiven der Betroffenen einschließt. Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich (selbst-)reflexiv mit Antisemitismus als Erfahrung und Struktur auseinanderzusetzen und den Umgang damit einzuüben.
Der Workshop wird vom Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und OFEK e.V. in Kooperation mit dem Autonomen Schwulenreferat der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg umgesetzt.
Referent*innen: Alexander Vasmer und Lea Güse (KOAS)
