Workshop »Antisemitismus als Erfahrung und Struktur«
23. Juni 2026 , 13:30 - 16:30 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Antisemitismus wird von Fachkräften als schwer greifbar wahrgenommen. Häufig fehlt das Wissen zur Erkennung von und die Sicherheit im Umgang mit Vorfällen. Dabei sind antisemitische Ressentiments und Routinen strukturell tief verankert und finden sich in allen gesellschaftlichen Institutionen und Bereichen. Ein reflektierender Umgang mit Antisemitismus setzt die Auseinandersetzung mit Antisemitismusverständnissen voraus – und deren Relevanz für das eigene berufliche Handeln.
Diese Fortbildung bietet einen ersten Einblick in gegenwärtige antisemitische Dynamiken, wie sie sich etwa in pädagogischen Räumen und institutionellen Strukturen manifestieren. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wird die Wahrnehmung für subtile wie offene Formen von Antisemitismus im pädagogischen Alltag geschärft und der Umgang damit professionalisiert. Ein zentraler Bestandteil der Fortbildung ist die Förderung von Selbstreflexion und kollegialem Austausch. Die Teilnehmenden werden ermutigt, eigene Erfahrungen und Handlungsspielräume kritisch zu hinterfragen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln
Der Workshop findet in Kooperation mit dem Violence Prevention Network (VPN) statt.
Referent*innen: Judith Steinkühler und Lea Güse (KOAS)
