Impulsvortrag von Marina Chernivsky auf der Online- Veranstaltung »Antisemitismus und Hochschule, Soziale Arbeit« 

24. August 2026 , 14:00 - 16:00 Uhr

Ort: Online

Datum: 24.08.2026, 14:00 – 16:00 Uhr

Ort: ​Online

Anmeldung

Zielgruppe: sind Sozialarbeitende und im Feld Tätige, Lehrende und Studierende. 

Link zur Veranstaltung

Marina Chernivsky führt in den Stand der Debatte zu Antisemitismus in Bildung und Gesellschaft. Die Reflexion über gegenwärtigen Antisemitismus außerhalb des historischen Lernens hat eine vergleichsweise junge Geschichte. Erst mit der Entwicklung der Antisemitismusprävention am Anfang 2000er und dann schrittweisen und der Thematisierung des Antisemitismus aus jüdischen Perspektiven entwickelten sich insbesondere im letzten Jahrzehnt antisemitismuskritische und intersektionale Analysen. Diese rücken die Selbstreflexion und die Auswirkungen antisemitischer Strukturen stärker in das Bewusstsein der Fachöffentlichkeit. Die gesellschaftspolitischen Entwicklungen, die aufgeladenen und politisierten Diskussionen um Antisemitismus in der postnationalsozialistischen oder postkolonialen Gesellschaft nach dem 7. Oktober 2023 verdeutlichen zudem den Bedarf an und Herausforderungen von antisemitismuskritischen und intersektionalen Bündnissen sowie solidarischen Netzwerken. Chernivsky gibt Einblicke in Heraus- und Anforderungen antisemitismuskritischer Professionalisierung, vor allem auch in praktischer Ausführung, der Profession Bildung und Beratung.

Dies ist eine Veranstaltung der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung in Hannover.

Referent*in: Marina Chernivsky (KOAS)​