Podiumsdiskussion mit Marina Chernivsky auf der Veranstaltung »Der 7. Oktober 2023 und die Folgen. Jüdisches Leben nach einer Zäsur.«
5. Oktober 2026 , 18:00 Uhr
Ort: Berlin, Rathaus Schöneberg
Anmeldung: ab 09.09.2026,
- auf der Seite des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus BA Tempelhof-Schöneberg
- und dem Instagram Account des BA Tempelhof-Schöneberg.
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 markierte für viele Jüdinnen und Juden in Deutschland einen tiefen Einschnitt. Infolge des antisemitischen Massakers kam es bundesweit zu einer regelrechten Welle des Antisemitismus. Berlin stellte einen Schwerpunkt der langanhaltenden israelfeindlichen Mobilisierung dar, die sich in deutlich steigenden antisemitischen Vorfallszahlen und Straftaten niederschlug. Die Auswirkungen auf das Sicherheitsgefühl, die gesellschaftliche Teilhabe und den Alltag von Jüdinnen und Juden sind bis heute spürbar.
Die Veranstaltung lädt dazu ein, über diese Entwicklungen ins Gespräch zu kommen, den Erfahrungen der Betroffenen Raum zu geben und Gegenstrategien zu diskutieren. Nach einer Vorstellung des Projekts KOLOT – קולות – STIMMEN, das die Folgen des 7. Oktober für Jüdinnen und Juden in Form von Videointerviews dokumentiert, diskutieren auf dem Podium: Marina Chernivsky (Leitung KOAS, Geschäftsführerin von OFEK – Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung / Gründerin des Projekts KOLOT – קולות –STIMMEN), Lala Süsskind (Geschäftsführende Gesellschafterin von Jehi `Or – Jüdisches Bildungswerk für Demokratie – gegen Antisemitismus), Sigmount Königsberg (Beauftragter gegen Antisemitismus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin), Jörn Oltmann (Bezirksbürgermeister von Tempelhof-Schöneberg), Michael Sulies (Beauftragter gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg). Es moderiert Christine Fidancan (Beauftragte für Bürgerschaftliches Engagement und gegen Einsamkeit des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg)
Eine gemeinsame Veranstaltung der Beauftragten für Bürgerschaftliches Engagement und gegen Einsamkeit, des Ehrenamtsbüros und des Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg von Berlin.
Referent*in: Marina Chernivsky (KOAS)
