AKTIF
Professionalisierungsprogramm für Fachkräfte im Umgang mit Antisemitismus in Institutionen
AKTIF ist ein intersektorales Professionalisierungs- und Kooperationsprojekt, das Fachkräfte aus Gedenkstättenarbeit, politischer Bildung, Zivilgesellschaft sowie aus schulischen, außerschulischen und universitären Bildungskontexten adressiert. Das Projekt hat eine zweijährige Laufzeit (2026–2027) und wird in Kooperation mit dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex) der Universität Tübingen sowie OFEK Baden-Württemberg in Stuttgart, Freiburg und Tübingen umgesetzt. Gefördert wird das Projekt durch die Baden-Württemberg Stiftung.
In (selbst-)reflexiv und institutionsbezogen konzipierten Qualifizierungs- und Dialogformaten entwickeln Teilnehmende aus verschiedenen Sektoren fachlich fundierte Handlungssicherheit im Umgang mit Antisemitismus. Im Fokus stehen (berufs-)biografische Annäherungen an (institutionellen) Antisemitismus, Fall- und Praxisreflexionen, Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung sowie die Entwicklung nachhaltiger Strukturen und Schutzkonzepte.
Bei der Umsetzung des Projekts wird das KOAS auf langjährige Erfahrungen in der Konzeption, Durchführung und Implementierung vergleichbarer Programme sowie auf erprobte methodisch-didaktische Ansätze (u.a. den ACT-Ansatz) zurückgreifen. Das KOAS wird im Rahmen des Projekts die dreiteilige Qualifizierungsreihe sowie einen der drei geplanten Fachdialoge konzipieren und umsetzen. Gemeinsam mit OFEK e.V. und dem IRex werden zum Projektabschluss ein Fachtag durchgeführt sowie ein Qualitätspapier erarbeitet.
Die Ausschreibung der Maßnahmen wird in Kürze bekanntgegeben.
Wie erreichen Sie uns?
Sprechen Sie uns gerne mit Ihren Fragen und Bedarfen an:
Romina Wiegemann (Projektleitung)
wiegemann[at]koas-bildungundforschung.de
Kooperation:


