Stellenausschreibung: Bildungsreferent*in (m/w/d)
35 Wochenstunden im Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS)
Das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) sucht ab dem 01.10.2026 eine*n Bildungsreferent*in im Umfang von 35 Wochenstunden (angelehnt an TVöD 11). Die Arbeit ist im Bildungsbereich des KOAS angesiedelt und teilt sich in 25h/Woche für das Berliner Projekt „ACT gegen Gewalt“ und in 10h/Woche für den bundesweiten Bereich der Bildungsprogramme auf. Die Stelle ist zunächst bis Ende 2026 befristet. Eine Verlängerung ist, unter der Prämisse der Bewilligung von Fördergeldern, vorgesehen.
Das KOAS ist ein bundesweit tätiges Institut mit Sitz in Berlin, das Projekte und Programme im Bereich antisemitismuskritischer Bildung und Forschung entwickelt und umsetzt. Hervorgegangen aus einer 2007 gegründeten Fachstelle in Thüringen, wurde das KOAS 2024 als Institut in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. in Berlin etabliert. Seit der Gründung koordiniert und konzipiert das KOAS Bildungsprojekte und Netzwerke, entwickelt innovative Bildungsprogramme, fördert fachlichen Austausch, qualifiziert und begleitet Prozesse der antisemitismuskritischen Organisationsentwicklung und berät fachpolitische Entscheidungsträger*innen. Seit 2017 forscht das KOAS zu Antisemitismus in institutionellen und gesellschaftlichen Kontexten. Seit 2025 ist das KOAS zudem Partner im Kooperationsverbund Antisemitismus (KOVA), der im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert wird.
Aufgabenbereiche:
- Konzeption, Durchführung und Nachbereitung von Workshops und Fortbildungen zu Antisemitismus auf Basis der im KOAS entwickelten Ansätze und Methoden
- Organisation und Koordination von projektbezogenen Bildungsmaßnahmen und Terminen
- Teilnahme an Schulungsmaßnahmen und Formaten zur Qualitätssicherung
- Mitarbeit bei der Erstellung von Anträgen und Sachberichten
- Mitarbeit an der Redaktion und Verfassung von Fachbeiträgen
Anforderungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium, vorzugsweise in Erziehungs-, Sozial-, oder Politikwissenschaft
- Fundiertes Fachwissen in den Themenfeldern Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung
- Praktische Vorerfahrungen in der (historisch-)politischen Bildung
- Erfahrungen im pädagogischen Bereich wie auch in der methodisch-didaktischen Umsetzung von Bildungsmaßnahmen
- Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit der Arbeitsweise des KOAS, zu Selbstreflexion und fortlaufendem Lernen
- Erfahrung in der Redaktion von Texten bzw. Erstellung von Beiträgen und Maßnahmenbeschreibungen
Wir bieten:
- eine verantwortungsvolle Tätigkeit
- Raum für persönliche Entwicklung und Mitgestaltung
- Schulung, Supervision und Qualitätssicherungsmaßnahmen
- ein engagiertes, multidisziplinäres und dynamisches Team
- flexible Arbeitszeitgestaltung
- eine sinnstiftende Tätigkeit in einem bundesweit tätigen Institut für antisemitismuskritische Bildung und Forschung
Bewerbungsverfahren:
Wir schätzen Diversität und begrüßen alle Bewerbungen – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer oder sozialer Herkunft, Religion, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung. Bewerbungen von Jüdinnen_Juden, BIPoC, Menschen mit Migrationsgeschichten, LGBTIQ, Sinti*zza und Romn*ja sind ausdrücklich erwünscht. Bewerber*innen mit Schwerbehinderung und ihnen gleichgestellte Menschen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann reichen Sie Ihre Bewerbung (Anschreiben, Lebenslauf und Referenzen) zusammengefügt in einem komprimierten PDF-Dokument bis zum 21. August 2026 per Email ein: klammt@koas-bildungundforschung.de
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in der KW 36 & 37 statt.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Datenschutzhinweis:
Die Datenverarbeitung personenbezogener Daten erfolgt ausschließlich zweckgebunden auf der Grundlage der Datenschutzverordnung.
