Fortbildung »Beteiligungsorientierte Teamarbeit als Grundlage diskriminierungssensibler Praxis in der frühen Bildung«
20. Januar 2026
Ort: Köln
Wie kann die Zusammenarbeit im Kita-Alltag so gestaltet werden, dass Verantwortung geteilt, Beteiligung ermöglicht und kollegiale Unterstützung verlässlich gelebt werden? Diese Fragen standen im Zentrum der Fortbildung für pädagogische Fachkräfte in der jüdischen Kindertagesstätte in Köln. Im Rahmen der Veranstaltung wurde daran gearbeitet, die Zusammenarbeit im Kita-Alltag bewusst als gemeinsamen Aushandlungs- und Beteiligungsprozess zu gestalten. Im Mittelpunkt standen Fragen geteilter Verantwortung, transparenter Kommunikation und kollegialer Unterstützung. Die angeleitete Reflexion der eigenen Teamprozesse eröffnete Raum, bestehende Ressourcen sichtbar zu machen und professionelle Abstimmung weiterzuentwickeln.
Die Veranstaltung leistete damit einen Beitrag zur Stärkung demokratischer Teamkultur und professioneller Handlungssicherheit. Durch die systematische Auseinandersetzung mit Kommunikationsmustern, Rollenverständnissen und Formen gegenseitiger Unterstützung wurden Impulse für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung im Team gesetzt. Die Fortbildung knüpfte an konkrete Praxiserfahrungen an und unterstützte zugleich die strukturelle Verankerung einer diskriminierungssensiblen Haltung im pädagogischen Alltag.
Auch im laufenden Jahr steht »ATID 2.0 – Kinder stärken. Zukunft gestalten« Kitas bundesweit als Fortbildungs- und Beratungsangebot zur Verfügung. Ziel ist es, pädagogische Teams in ihrer professionellen Haltung zu stärken, demokratische und diversitätsorientierte Praxis weiterzuentwickeln sowie Handlungssicherheit im Umgang mit Diskriminierung und Antisemitismus nachhaltig zu fördern.
Dieser Workshop fand in der Jüdischen Kita Köln statt.
Referent*in: Vera Katona
