Lesung und Gespräch mit Marina Chernivsky auf dem Symposium »Sequenz 4: RE-AKTUALISIERUNG« von AMCHA Deutschland 

12. Februar 2026 , 13:30 - 21:00 Uhr

Ort: Berlin

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Marina Chernivsky sprach auf dem interdisziplinären AMCHA_Symposium »SEQUENZEN – Nie befreit? 80 Jahre nach der Shoah zwischen Schweigen, Bearbeitung und Widerstand« mit Prof. Tobias Ebbrecht-Hartmann (The Hebrew University of Jerusalem), über ihr Buch »Bruchzeiten. Leben nach dem 7. Oktober«. 

Dies war eine Veranstaltung vom AMCHA Deutschland

Leseempfehlung für »Bruchzeiten« von Marina Chernivsky

»Eine berührende literarische Reflexion über jüdische Erinnerung und Gegenwart: Die Psychologin Marina Chernivsky beschreibt, warum der 7. Oktober 2023 für die jüdische Gemeinschaft einen tiefen Bruch darstellt, der durch soziale Kälte und Antisemitismus noch vertieft wird. Sie schreibt von Zeiten, die nicht vergehen, und Orten, die nachleben. In einer bildhaften Sprache schildert sie, wie die Vergangenheit fortwirkt und welche Herausforderungen die Gegenwart mit sich bringt. Mit Bruchzeiten legt sie ein Buch vor, das autobiographische Erzählungen mit gesellschaftlichen Beobachtungen verwebt. Ein eindringliches Porträt über das Leben in einer Welt, die in Fragmente zerfallen ist und nur aus ihren Bruchstellen heraus verstanden werden kann. Durch den 7. Oktober, so schreibt sie, ist Juden vor Augen geführt worden, was es bedeutet, wenn Hetze, Häme und Opfer-Täter-Umkehr unwidersprochen bleiben.« S. Fischer Verlag