Marina Chernivsky auf dem Panel »Anschlussflächen und Scharnierfunktionen« im Rahmen der IRex-LpB Tagung 26.–28. Oktober
26. Oktober 2026 , 16:30 - 18:00 Uhr
Ort: Tübingen
Datum: 26.10.2026, 16:30 – 18:00 Uhr
Ort: Den Ort erhalten Sie nach der Anmeldung.
Zielgruppe: Organisationen und Zivilgesellschaft (insbesondere Träger der politischen Bildung) , die sich mit dem Themenfeld Rechtsextremismus beschäftigen.
Extrem rechte Mobilisierungen, zunehmende rechtsextreme Straf- und Gewalttaten sowie sich wandelnde Erscheinungs- und Organisationsformen der extremen Rechten stellen die demokratische Gesellschaft vor große Herausforderungen. Die Tagung nimmt aktuelle Entwicklungen und Strategien des Rechtsextremismus in den Blick und bringt Perspektiven aus Forschung, politischer Bildung und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie antidemokratische Entwicklungen analysiert und wirksame Gegenstrategien entwickelt werden können.
Marina Chernivsky (KOAS/OFEK e. V.) spricht auf dem Panel »Anschlussflächen und Scharnierfunktionen« über israelbezogenen Antisemitismus und dessen Bedeutung für antidemokratische Mobilisierungen. Gemeinsam mit Juliane Lang (Universität Gießen) und Len Schmid (Fachstelle gegen Antifeminismus und Queerfeindlichkeit in Baden-Württemberg) diskutiert sie die Frage, welche Anschlussflächen israelbezogener Antisemitismus, Antifeminismus und Antiamerikanismus für antidemokratische Mehrheiten bieten und wie diese Spezifika in präventiven Strategien berücksichtigt werden können. Friederike Lorenz-Sinai (IRex, Universität Tübingen) führt in das Panel ein, die Response übernimmt Markus Rieger-Ladich (Universität Tübingen).
Das ist eine Veranstaltung der Universität Tübingen im Rahmen des Studium Generale, in Kooperation mit dem Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex).
Referent*innen: Marina Chernivsky (KOAS) und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (IRex, Universität Tübingen und Co-Leitung des Forschungsbereiches des KOAS)
