Marina Chernivsky auf dem Podium »Tacheles reden – Antisemitismus unter uns«
15. September 2026 , 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: Stuttgart
Anmeldung: bereits ausgebucht..
Der Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 war auch ein Einschnitt für die jüdische Gemeinschaft in Deutschland. Antisemitische Übergriffe auf Jüdinnen und Juden nahmen sprunghaft zu. Doch Antisemitismus in der Bundesrepublik ist kein neues Phänomen, sondern auch nach dem Holocaust seit Jahrzehnten im gesamten Spektrum der Gesellschaft präsent, teils offen, teils verschleiert.
Wie erleben Jüdinnen und Juden antisemitische Beleidigungen und Übergriffe? Und wie kann man ihnen wirkungsvoll begegnen? Über diese Fragen diskutieren auf dem Podium Personen, die mit Antisemitismus konfrontiert sind und an Gegenstrategien arbeiten.
Volker Beck war Bundestagsabgeordneter (1994-2017), ist Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und Geschäftsführer des Tikvah Instituts.
Marina Chernivsky ist Psychologin und Antisemitismusforscherin. Sie leitet das KOAS und die Beratungsstelle für antisemitische Gewalt und Diskriminierung OFEK e.V..
Mark Rubinstein ist Vizepräsident der Jüdischen Studierendenunion Württemberg.
Isabel Fezer (Moderation) ist Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus und Sprecherin des Vorstands der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart.
Der Podiumsdiskussion ist eine Veranstaltung des Theodor-Heuss-Hauses in Kooperation mit dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Stuttgart.
Referent*in: Marina Chernivsky (KOAS)
