Fachgespräch zur Studie »Antisemitismus im Kindes- und frühen Jugendalter – Erfahrungen, Deutungen und Bedarfe« 

Datum: 11.06.2026, 15:30 – 19:00 Uhr

Ort: Berlin

Anmeldung

Veranstalter: Berliner Landeszentrale für politische Bildung und das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) 

Jüdische Kinder wachsen in einer Gesellschaft auf, in der Antisemitismus historisch wie gegenwärtig (strukturell) verankert ist. In narrativen Interviews der Bundesländerstudienreihe zu »Antisemitismus im Kontext Schule« erinnern jüdische Jugendliche und junge Erwachsene bundesländerübergreifend von ihrer Kindheit an Situationen, die sie rückblickend als antisemitisch einordnen (vgl. Chernivsky/Lorenz-Sinai 2023). Auch erste empirische Studien zu antisemitischen Differenzkonstruktionen in Kindertagesstätten zeigen, dass junge Kinder antisemitische Stereotype verinnerlichen und diese im Spiel oder verbalen Attribuierungen anwenden. Mit Blick auf die geltenden Lehr- und Bildungspläne der Bundesländer zeigt sich eine anhaltende Tendenz, die systematische Auseinandersetzung mit Antisemitismus erst in höheren Klassenstufen vorzusehen. Für die Grundschule oder die unteren Jahrgänge finden sich hingegen eher indirekte oder allgemein gehaltene Bezüge, etwa im Rahmen von Sach-, Ethik- und Religionsunterricht (vgl. Braband/ Körs 2024). Dies korrespondiert mit der fehlenden Verankerung von politischer Bildung in der Grundschule (in Berlin betrifft dies auch die Klassenstufen 5 und 6) und des wenig entwickelten Selbstverständnisses bei Lehrkräften und der Institution als Ganzer, gesellschaftspolitische Orientierungsfragen der Schüler*innenschaft aufzugreifen (vgl. Wiegemann 2025). 

Biografisch angelegte Studien zeigen, dass jüdische Kinder bereits im Kita- und Grundschulalter antisemitischen Wissensbeständen ausgesetzt sind. Ihre Perspektiven bleiben randständig oder werden nicht systematisch einbezogen. Jüdische Jugendliche und junge Erwachsene schildern Passivität und Unentschlossenheit des pädagogischen Umfelds sowie die Aufforderung, antisemitische Sprachhandlungen nicht ernst zu nehmen (vgl. Chernivsky/ Lorenz-Sinai 2024). Auf diese Weise werden Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind, allein gelassen. Kinder, die im Alltag von Schule und Familie mit antisemitischen Wissensbeständen in Berührung kommen, werden in der Regel nicht systematisch begleitet. Dies ist aus mindestens zwei Gründen problematisch: Zum einen fehlt es an wirksamen Schutz- und Interventionsstrukturen für jüdische Kinder, die von Antisemitismus betroffen sind. Zum anderen wird die frühe Bildungsphase – ein Alter, das durch besondere Neugier, Offenheit und Reflexionsbereitschaft gekennzeichnet ist – nicht genutzt, um eine kritische Auseinandersetzung mit antisemitischen Wissensbeständen anzuregen.
Zwischen fachlichen Ansprüchen an Bildung, pädagogischer Überforderung und unzureichenden Schutzstrukturen entsteht so ein Spannungsfeld, das grundlegende Fragen aufwirft: Wie kann (politische) Bildung so gestaltet werden, dass antisemitische Alltagspraktiken weder verharmlost noch entpolitisiert werden, und wie können zugleich die Perspektiven, Erfahrungen und Schutzbedarfe der unmittelbar betroffenen Kinder strukturell verankert werden?

Das Fachgespräch thematisiert, wie früh antisemitische Strukturen in kindlichen Erfahrungsräumen wirksam werden und welche Konsequenzen sich daraus für Kita, Schule und (außerschulische) politische Bildungsarbeit ergeben. Ausgangspunkt sind Berichte jüdischer Schüler*innen und Familien über antisemitische Vorfälle in Kitas, Schulen, Gedenkstätten und Jugendzentren, Beobachtungen aus Bildungs- und Beratungsprozessen sowie empirische Studien.
Im Fokus stehen Zwischenbefunde einer aktuellen Studie, die 2025 im Rahmen des von der Berliner Landeszentrale für politische Bildung geförderten Projekts »Politische Bildung mit Kindern« durchgeführt wurde. Grundlage sind drei narrativ-biografische Interviews sowie zwei Gruppendiskussionen mit israelisch-jüdischen Kindern und Jugendlichen im Alter von 7 bis 14 Jahren. Anschließend werden Herausforderungen und Grundsätze einer antisemitismuskritischen politischen Bildung im Kindesalter, die auch dem strukturellen Charakter von Antisemitismus reflektieren, von Expert*innen diskutiert.

Ablauf des Fachgesprächs 

15.30 Uhr
Begrüßung
Thomas Gill (Berliner Landeszentrale für politische Bildung

15.45 – 16.45 Uhr
Einführung in die Studie »Antisemitismus im Kindes- und frühen Jugendalter – Erfahrungen, Deutungen und Bedarfe«
Diplom-Psychologin Marina Chernivsky, Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai, Institut für Rechtsextremismusforschung (IRex), Universität Tübingen

16.45 – 17.00 Uhr
Pause 

17.00 – 18.15 Uhr
Gesprächsrunde mit Expert*innen aus Forschung & Praxis

  • Tabea Adler, Leitende Beraterin OFEK e.V.
  • Prof. Dr. Sabine Achour, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, Arbeitsschwerpunkt Politikdidaktik & Politische Bildung
  • Aylin Anasal Jordan, wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Lehre, Grundschulpädagogik und Sachunterricht HU Berlin
  • Romina Wiegemann / Leitung Pädagogik und Bildungsprogramme KOAS

Moderation: Franziska Göpner, Anne Frank Zentrum

18.15 Uhr
Kommentar
Dr. Janne Braband (Frankfurt am Main, LOEWE-Zentrum)

Weiterführende Lektüre

Chernivsky, Marina/Lorenz-Sinai, Friederike (2023): Antisemitismus im Kontext Schule Deutungen und Praktiken von Lehrkräften und Schulleitungen, Antisemitismus in institutionellen Kontexten, Weinheim: Beltz Verlag. Chernivsky, Marina/ Lorenz-Sinai, Friederike (2024): Institutioneller Antisemitismus in der Schule. Baustein 14, Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Aktion Courage e.V., Berlin.

Braband, Janne/Körs, Anna (2024): Judentum im Religionsunterricht in der Grundschule: zwischen Nicht-Thematisierung, Stereotypisierung und Antisemitismusprävention. In: Zeitschrift für Religion, Gesellschaft und Politik, Vol. 8, S.643-665.

Wiegemann, Romina (2025). Antisemitismuskritik in der Grundschule. Historische, institutionelle und pädagogische Perspektiven. In: Janne Braband/Saba-Nur Cheema/ Yasmine Goldhorn/Karen Körber /Anna Körs/Susanna Kunze /Benjamin Rensch-Kruse/ /, Antisemitismus in der Kindheit (163-178). Bielefeld: transcript Verlag.

Leseempfehlung – Marina Chernivsky (2025) Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung

Leseempfehlung – Marina Chernivsky (2025) Qualitätsmerkmale antisemitismuskritischer Bildung, in Profession. Journal für politische Bildung 1/2025, Hrsg. Bundesausschuss politische Bildung, Wochenschau Verlag. S. 50 – 54

Antisemitismuskritische Bildung braucht einen Perspektivwechsel – und Qualitätsmerkmale. Was macht antisemitismuskritische Bildung jedoch aus? Und woran lässt sie sich messen? Antisemitismus ist kein Randphänomen – er wirkt auch im Alltag von Bildungseinrichtungen. Doch allzu oft bleibt Antisemitismus unsichtbar oder wird auf Einzelfälle reduziert. Marina Chernivsky zeigt in ihrem aktuellen Beitrag: Antisemitismuskritische Bildungsarbeit braucht Qualitätsstandards, die genau hier ansetzen.
Die Erfahrungen jüdischer Schüler*innen machen sichtbar, was oft verdrängt wird: Schule ist selten ein sicherer Ort. Sie berichten von Beschimpfungen, Bedrohungen und institutioneller Ignoranz – bis hin zur Verleugnung jüdischer Präsenz durch Lehrkräfte. 
Antisemitismuskritische Bildung muss daran gemessen werden, ob sie diese Realitäten anerkennt und ihnen begegnet – strukturell, reflexiv und professionell. Dazu gehört: Räume für Selbstreflexion zu schaffen, antisemitische Reproduktionen zu stoppen, Emotionen zu adressieren und jüdische Perspektiven einzubeziehen. Antisemitismuskritische Bildung braucht Qualitätsmerkmale – und die Bereitschaft, das eigene pädagogische Handeln daran zu prüfen.

Hörempfehlung »Unsafe Spaces«

Wir möchten euch heute die Podcast-Reihe »Unsafe Spaces« der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz empfehlen. Um gegenwärtigen Antisemitismus an Bildungs- und Kulturorten zu verstehen, wird sich darin multiperspektivisch mit fünf Orten auseinandergesetzt: Schule, Universität, Club, Theater und Film.
In der 2. Folge »Universität« war Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (IRex Uni Tübingen), feste Kooperationspartnerin unseres Forschungsbereichs, zu Gast.

Zum Podcast gelangen Sie hier.

Deborah Hartmann und Jakob Müller sprechen in der Folge mit Joel Ben-Joseph (Studierender), Friederike Lorenz-Sinai und Günter M. Ziegler (Präsident der Freien Universität Berlin) über Auswirkungen sowie den Umgang mit Antisemitismus an Universitäten vor und nach dem 7. Oktober 2023. Friederike Lorenz-Sinai ordnet die Dynamiken an Universitäten entlang des aktuellen Forschungsstandes ein. Sie beschreibt die Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 mit den darauffolgenden antisemitischen Mobilisierungen auf jüdische Studierende und verdeutlicht die Bedeutung eines Verständnisses von Antisemitismus als gewaltvolle und in institutionellen sowie sozialen Praktiken tradierte Struktur für den Umgang mit Antisemitismus.

Romina Wiegemann zu Gast in der Podcastfolge »Antisemitismuskritische Bildung in der KiTa« (Folge 17)

Romina Wiegemann zu Gast in der Podcastfolge »Antisemitismuskritische Bildung in der KiTa« (Folge 17) im Rahmen des Podcasts »Demokratie und Vielfalt – Alle inklusive? Der KiTa-Podcast«.

Romina Wiegemann, die pädagogische Leitung unseres Bildungsbereiches, spricht mit Katrin Rönicke über Antisemitismus in Kindertagesstätten. Gemeinsam mit Benjamin Rensch-Kruse erörtert sie konkrete Beispiele, Erfahrungen und Studienergebnisse. Dabei gehen sie auf Handlungsmöglichkeiten für pädagogisches Personal, Kita- und Trägerleitungen ein.

Der Podcast ist auf folgenden Plattformen zu finden: Spotify, Youtube, Deezer, AmazonApple Podcast und auf der Projektwebsite der DUVK zu finden. 

Gern verweisen wir hier auf unser Bildungsprogramm zum Thema »Antisemitismus in Kindertagesstätten« – zu finden in der neuen Broschüre der Bildungsprogramme.

Neuer Internetauftritt des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA)

Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) hat seine neue Internetseite veröffentlicht. Unter www.kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de sind aktuelle Angebote der sechs beteiligten jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen gebündelt auffindbar: Die Angebote umfassen antisemitismuskritische Bildung, Unterstützung von Betroffenen und Fachkräften, Begegnungsformate sowie die Forschung und die Erfassung von antisemitischen Vorfällen. Ein inhaltlicher Fokus liegt auf den Bedarfen von Fachkräften im Bereich Gedenkstätten, Hochschule, Schule, Justiz und Verwaltung sowie von Personen, die von Antisemitismus betroffen sind.

Seit Beginn des Jahres 2025 ist das KOAS Partner im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus. Der Kooperationsverbund ist ein Zusammenschluss aus sechs bundesweit tätigen Organisationen im Themenfeld der antisemitismuskritischen Bildung, Forschung und Erfassung von antisemitischen Vorfällen. Er besteht aus dem Anne Frank Zentrum e. V., der Bildungsstätte Anne Frank e. V., dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS Bund), dem Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e. V. und dem Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.

Der Kooperationsverbund wird im Bundesprogramm »Demokratie leben!« des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

Ausschreibung Praktikum September bis Dezember 2026

Das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. wurde 2014 in Berlin gegründet. Das Kompetenzzentrum entwickelt Bildungsprogramme und Bildungsprojekte, qualifiziert gesellschaftspolitische Akteur*innen und forscht zu Antisemitismus in Institutionen. Seit Januar 2025 ist das Kompetenzzentrum Partner im Kooperationsverbund Antisemitismus (KOVA), gefördert durch das Bundesprogramm »Demokratie Leben!« des BMFSFJ. Das Kompetenzzentrum sitzt in Berlin und wirkt bundesweit. Mit dem Dreiklang »Bildung, Forschung und Diskurs« setzt sich das Institut zum Ziel, das Feld der Antisemitismuskritik weiterzuentwickeln und diese Erkenntnisse im Rahmen von Fachkonferenzen, Studienberichten bzw. maßgeschneiderten Bildungs- und Diskursformaten in die Fachöffentlichkeit hineinzutragen.

Euch erwarten… 

  • spannende Einblicke in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit als Schnittstelle zu anderen internen Abteilungen, Projekten und Programmen des Kompetenzzentrums;  
  • Mitarbeit am Ausbau der Social-Media-Präsenz;  
  • Einblicke in die Organisation und Durchführung von (digitalen) Veranstaltungen;  
  • Hospitation in Workshops und Fortbildungen und somit Einblicke in Ansätze und Konzepte der Jugend- und Erwachsenenbildung in pädagogischen, sozialen und politischen Handlungsfeldern;  
  • einen Einblick in die Arbeitsweisen der Forschungsprojekte, Studien, Fachgespräche und themenbezogenen Veröffentlichungen sowie in die Beratungsarbeit von verschiedenen gesellschafts- politischen Akteur*innen;  
  • ein offenes und freundliches Team; 
  • Ein Arbeitsplatz in zentraler Lage in Berlin 

Eure Aufgaben… 

  • die Betreuung und Pflege der Social-Media-Kanäle und des Webauftrittes;  
  • redaktionelle Tätigkeiten, wie das Verfassen von Texten für die digitalen Medien;  
  • Erstellen von Graphiken für die Öffentlichkeitsarbeit via Canva;  
  • Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen. 

Was solltet ihr mitbringen? 

  • Angefangenes Studium der Politikwissenschaften, Sozialen Arbeit, o.ä.;  
  • Social Media-Affinität und Kreativität; 
  • Eine sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationstalent und Flexibilität werden vorausgesetzt. 

Eure Studienordnung schreibt ein Praktikum vor, Ihr habt ggf. bereits Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit gesammelt und interessiert Euch für eine engagierte und motivierte Mitarbeit im Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), dann bewerbt Euch jetzt! Sendet eure Bewerbungsunterlagen (kurzes Anschreiben, Lebenslauf und Nachweis über Pflichtpraktikum) bitte an harbi[at]koas-bildungundforschung.de

Wir freuen uns auf eure Bewerbungen! 

Fortbildungsreihe mit der PEP in Thüringen

Rückblick: Fortbildungsreihe mit der PEP in Thüringen

Termine: August 2025 – Februar 2026   

Ort: Thüringen 

Mit dem Abschluss von insgesamt zehn Fortbildungen in unterschiedlichen Landespolizeiinspektionen Thüringens endet die erste Veranstaltungsreihe zum Umgang mit Antisemitismus in der polizeilichen Praxis. Die Reihe wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stabstelle Polizeiliche Extremismusprävention (PEP) umgesetzt und in verschiedenen Regionen des Freistaats durchgeführt. Die hohe Teilnahmebereitschaft, die konzentrierte Arbeitsatmosphäre sowie die differenzierten fachlichen Rückmeldungen der Teilnehmenden unterstreichen die Relevanz des Themas für die polizeiliche Praxis.  
Im Fokus der Fortbildungen standen die Auseinandersetzung mit aktuellen Dimensionen des Antisemitismus, der professionelle Umgang mit antisemitischen Vorfällen im Einsatz sowie die konsequente Einbeziehung der Betroffenenperspektive. Thematisiert wurden auch Fragen der Einordnung, Erfassung und Einordnung antisemitischer Straftaten. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wurden Handlungssicherheit und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen gestärkt. Gleichzeitig boten die Veranstaltungen Raum für die kritische Reflexion eigener Routinen, institutioneller Rahmenbedingungen und professioneller Selbstverständnisse.  
Der Umgang mit Antisemitismus berührt Fragen staatlicher und institutioneller Verantwortung und demokratischer Selbstverpflichtung gleichermaßen. Die Zusammenarbeit mit der PEP Thüringen verdeutlicht, wie antisemitismuskritische Expertise kontinuierlich in polizeiliche Bildungsprozesse eingebunden und strukturell gestärkt werden kann. Diesen Weg werden wir gemeinsam weitergehen. 

Diese Fortbildungsreihe fand in Kooperation mit dem Thüringer Ministerium für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung – Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention statt. 

Referent*innen: Vera Katona, Judith Steinkühler (KOAS)