Der September-Newsletter ist da! Hier findet ihr Bildungsangebote, Forschungsaufrufe und weitere Neuigkeiten aus dem KOAS.
Autor: KOAS
Ausschreibung Praktikum September bis Dezember 2026
Wer sind wir?
Das Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) ist ein bundesweit tätiges Institut mit Sitz in Berlin, das Projekte und Programme im Bereich antisemitismuskritischer Bildung und Forschung entwickelt und umsetzt. Hervorgegangen aus einer 2007 gegründeten Fachstelle in Thüringen, wurde das KOAS 2024 als Institut in Trägerschaft der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. in Berlin etabliert.
Seit der Gründung koordiniert und konzipiert das KOAS Bildungsprojekte und Netzwerke, entwickelt innovative Bildungsprogramme, fördert fachlichen Austausch, qualifiziert und begleitet Prozesse der antisemitismuskritischen Organisationsentwicklung und berät fachpolitische Entscheidungsträger*innen. Seit 2017 forscht das KOAS zu Antisemitismus in institutionellen und gesellschaftlichen Kontexten.
Seit 2025 ist das KOAS zudem Partner im Kooperationsverbund Antisemitismus (KOVA), der im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« gefördert wird.
Euch erwarten…
- spannende Einblicke in den Bereich der Öffentlichkeitsarbeit als Schnittstelle zu allen Bereichen des KOAS;
- Mitarbeit am Ausbau und Pflege unserer Social-Media-Präsenz;
- Einblicke in die Organisation und Durchführung von (digitalen) Veranstaltungen;
- Hospitation in Workshops, Fortbildungen, Fachgesprächen
- einen Einblick in die Arbeitsweisen des Forschungs – und des Bildungsbereiches,
- ein offenes und freundliches Team;
- Ein Arbeitsplatz in zentraler Lage in Berlin
Eure Aufgaben…
- die Betreuung und Pflege der Social-Media-Kanäle und des Webauftrittes;
- redaktionelle Tätigkeiten, wie das Verfassen von Texten für die digitalen Medien;
- Erstellen von Graphiken für die Öffentlichkeitsarbeit via Canva;
- Unterstützung bei der Organisation von Veranstaltungen.
Was solltet ihr mitbringen?
- Angefangenes Studium der Politikwissenschaften, Sozialen Arbeit, o.ä.;
- Social Media-Affinität und Kreativität;
- Eine sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit, Teamfähigkeit, Organisationstalent und Flexibilität werden vorausgesetzt.
Eure Studienordnung schreibt ein Praktikum vor, Ihr habt ggf. bereits Erfahrungen in der Öffentlichkeitsarbeit gesammelt und interessiert Euch für eine engagierte und motivierte Mitarbeit im Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), dann bewerbt Euch jetzt! Sendet eure Bewerbungsunterlagen (kurzes Anschreiben, Lebenslauf und Nachweis über Pflichtpraktikum) bitte an harbi[at]koas-bildungundforschung.de.
Wir freuen uns auf eure Bewerbungen!
Romina Wiegemann zu Gast in der Podcastfolge »Antisemitismuskritische Bildung in der KiTa« (Folge 17)
Romina Wiegemann zu Gast in der Podcastfolge »Antisemitismuskritische Bildung in der KiTa« (Folge 17) im Rahmen des Podcasts »Demokratie und Vielfalt – Alle inklusive? Der KiTa-Podcast«.
Romina Wiegemann, die pädagogische Leitung unseres Bildungsbereiches, spricht mit Katrin Rönicke über Antisemitismus in Kindertagesstätten. Gemeinsam mit Benjamin Rensch-Kruse erörtert sie konkrete Beispiele, Erfahrungen und Studienergebnisse. Dabei gehen sie auf Handlungsmöglichkeiten für pädagogisches Personal, Kita- und Trägerleitungen ein.
Der Podcast ist auf folgenden Plattformen zu finden: Spotify, Youtube, Deezer, Amazon, Apple Podcast und auf der Projektwebsite der DUVK zu finden.
Gern verweisen wir hier auf unser Bildungsprogramm zum Thema »Antisemitismus in Kindertagesstätten« – zu finden in der neuen Broschüre der Bildungsprogramme.
Neuer Internetauftritt des Kooperationsverbunds gegen Antisemitismus (KOVA)
Der Kooperationsverbund gegen Antisemitismus (KOVA) hat seine neue Internetseite veröffentlicht. Unter www.kooperationsverbund-gegen-antisemitismus.de sind aktuelle Angebote der sechs beteiligten jüdischen und nicht-jüdischen Organisationen gebündelt auffindbar: Die Angebote umfassen antisemitismuskritische Bildung, Unterstützung von Betroffenen und Fachkräften, Begegnungsformate sowie die Forschung und die Erfassung von antisemitischen Vorfällen. Ein inhaltlicher Fokus liegt auf den Bedarfen von Fachkräften im Bereich Gedenkstätten, Hochschule, Schule, Justiz und Verwaltung sowie von Personen, die von Antisemitismus betroffen sind.
Seit Beginn des Jahres 2025 ist das KOAS Partner im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus. Der Kooperationsverbund ist ein Zusammenschluss aus sechs bundesweit tätigen Organisationen im Themenfeld der antisemitismuskritischen Bildung, Forschung und Erfassung von antisemitischen Vorfällen. Er besteht aus dem Anne Frank Zentrum e. V., der Bildungsstätte Anne Frank e. V., dem Bundesverband der Recherche- und Informationsstellen Antisemitismus e. V. (RIAS Bund), dem Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus – KIgA e. V. und dem Zentralrat der Juden in Deutschland K.d.ö.R.
Der Kooperationsverbund wird im Bundesprogramm »Demokratie leben!« des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.
Fortbildungsreihe mit der PEP in Thüringen
Rückblick: Fortbildungsreihe mit der PEP in Thüringen
Termine: August 2025 – Februar 2026
Ort: Thüringen
Mit dem Abschluss von insgesamt zehn Fortbildungen in unterschiedlichen Landespolizeiinspektionen Thüringens endet die erste Veranstaltungsreihe zum Umgang mit Antisemitismus in der polizeilichen Praxis. Die Reihe wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stabstelle Polizeiliche Extremismusprävention (PEP) umgesetzt und in verschiedenen Regionen des Freistaats durchgeführt. Die hohe Teilnahmebereitschaft, die konzentrierte Arbeitsatmosphäre sowie die differenzierten fachlichen Rückmeldungen der Teilnehmenden unterstreichen die Relevanz des Themas für die polizeiliche Praxis.
Im Fokus der Fortbildungen standen die Auseinandersetzung mit aktuellen Dimensionen des Antisemitismus, der professionelle Umgang mit antisemitischen Vorfällen im Einsatz sowie die konsequente Einbeziehung der Betroffenenperspektive. Thematisiert wurden auch Fragen der Einordnung, Erfassung und Einordnung antisemitischer Straftaten. Anhand praxisnaher Fallbeispiele wurden Handlungssicherheit und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen gestärkt. Gleichzeitig boten die Veranstaltungen Raum für die kritische Reflexion eigener Routinen, institutioneller Rahmenbedingungen und professioneller Selbstverständnisse.
Der Umgang mit Antisemitismus berührt Fragen staatlicher und institutioneller Verantwortung und demokratischer Selbstverpflichtung gleichermaßen. Die Zusammenarbeit mit der PEP Thüringen verdeutlicht, wie antisemitismuskritische Expertise kontinuierlich in polizeiliche Bildungsprozesse eingebunden und strukturell gestärkt werden kann. Diesen Weg werden wir gemeinsam weitergehen.
Diese Fortbildungsreihe fand in Kooperation mit dem Thüringer Ministerium für Inneres, Kommunales und Landesentwicklung – Stabsstelle Polizeiliche Extremismusprävention statt.
Referent*innen: Vera Katona, Judith Steinkühler (KOAS)
