Fortbildung »Zum Umgang mit Antisemitismus im Museum«

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.  

Antisemitismus ist allen gesellschaftlichen Bereichen präsent, auch wenn es zuweilen gar nicht im Bewusstsein ist – so auch im Museumsbereich. Die Fortbildung will eine Reflexion darüber in Gang setzen, wie Antisemitismus wahrgenommen und eingeordnet wird und welche kollektiv gelagerten Hürden einer produktiven Auseinandersetzung möglicherweise im Wege stehen können. Er bietet Impulse für die Erweiterung des eigenen Antisemitismusverständnisses und fördert einen professionellen Umgang mit Antisemitismus – sowohl als gesellschaftliche Struktur als auch als konkrete Erfahrung von Jüdinnen_Juden. 

Die Fortbildung findet in Kooperation mit dem Arbeitskreis »Museumspädagogik« beim Regionalen Pädagogischen Zentrum Aurich (Ostfriesland) statt.

Referent*innen: Lea Güse und Alexander Vasmer (KOAS) 

Blockseminar »Diversitätsorientierung in Schule, Kita, Jugend- und Sozialarbeit«

Termine:
I. Block: 24.10.2025/25.10.2025
II. Block: 21.11.2025/22.11.2025 
III. Block: 12.12.2025/13.12.2025 
IV. Block: 16.01.2026/17.01.2026 
V. Block: 13.02.2026/14.02.2026 

Anmeldung: Das Angebot richtet sich an Studierende der Erziehungswissenschaften, sowie Studierende mit Lehramtsoption. Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU.   

Diskriminierungsverhältnisse (wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, …) sind strukturell und institutionell tief in der Gesellschaft verankerte Gewaltmechanismen. Um ihnen entgegenwirken zu können ist es von zentraler Bedeutung diese Realität anzuerkennen. Nicht selten steht die Wahrnehmung und Deutung diskriminierender Handlungen und Ereignisse seitens Betroffener in starkem Kontrast zu derjenigen von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft, wobei den Betroffenen ihre Erfahrung und Einordnung abgesprochen wird. Dies führt zu sekundärer Diskriminierung Betroffener und zur Aufrechterhaltung ebenjener Diskriminierungsverhältnisse.

Deshalb ist es unabdingbar, dass Pädagog*innen sowie Jugend- und Sozialarbeiter*innen lernen in der Praxis mit Diskriminierung umzugehen und dabei eine diversitätssensible Haltung einzunehmen. In diesem Kontext spielen auch Themen wie Integration und Inklusion im Sinne einer Teilhabekultur eine zentrale Rolle.  

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich intensiv und umfassend mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen und zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit Diversität in der Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie der Jugend- und Sozialarbeit. Die daraus resultierenden Fragen, Anliegen und Bedarfslagen der Teilnehmenden stehen dabei im Mittelpunkt.   

DIE SEMINARMODULE   

  • leiten individuelle Reflexionsprozesse an,   
  • bieten Raum für Austausch und Praxisanalyse,    
  • geben Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu Diskriminierungskritik und diversitätsorientierter Bildung und Erziehung   
  • befähigen zum kritischen Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichwertigkeitsstrukturen, insbesondere zum Erkennen aktueller Formen von Rassismus und Antisemitismus   
  • geben Orientierung bei aktuellen Diskursen,   
  • begleiten bei der Entwicklung von tragfähigen Handlungskonzepten und Antidiskriminierungsstrategien für die pädagogische und erzieherische Praxis.   

Die Veranstaltung versteht sich nicht als Empowerment-Angebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.   

CURRICULUM   

Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten, aber die Seminarleitung hält sich und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und sie ins Curriculum zu integrieren.    

  1. Modul: Was ist Diversität? Dimensionen von Diversität   
  2. Modul: Was ist Diskriminierung? Mechanismen, Funktionen, Umgangsstrategien   
  3. Modul: Ungleichheitsverhältnisse sowie gruppenbezogene Abwertung, u.a. diskriminierende Sprache   
  4. Modul: Hass- und Strukturphänomene am Beispiel von aktuellem Antisemitismus   
  5. Modul: Leitfaden für Diversitätsorientierung im schulischen Kontext, Prävention und Intervention   

ANSATZ    

Das Seminar basiert auf zwei einschlägigen Ansätzen. Der projekteigene Dialogische Reflexionsansatz (Chernivsky, Perspektivwechsel 2014) sowie der Anti-Bias-Ansatz (Derman-Sparks 1980) stellen hierfür die inhaltliche und methodische Grundlage dar. Die dialogische Ausrichtung der Fortbildungsmodule macht diese zu einem innovativen und wirkungsvollen Analyse- und Handlungskonzept. Überlegungen zu spezifischer Prävention sowie reaktive Interventionsverfahren und Krisenmanagement nach Vorfällen sind ebenfalls Teil des Programms. Gruppendynamische Interaktionsformen im Seminarraum haben einen hohen Stellenwert und beinhalten zum Teil Elemente der Beratung und Supervision entlang der Fragen und Anliegen der Teilnehmenden. Im Seminar kommen u.a. folgende Methoden zum Einsatz: Gruppenarbeit, Aufstellungen, Thesendiskussionen, kollegiale Fallberatung, systemische Praxisanalyse(n).   

Folgende Module sind Gegenstand des Blockseminars: 

1. Modul: 24.10.2025 und 25.10.2025 
– Was ist Diversität? Dimensionen von Diversität 
 
2. Modul: 21.11.2025 und 22.11.2025
– Was ist Diskriminierung? Mechanismen, Funktionen, Umgangsstrategien 
 
3. Modul: 12.12.2025 und 13.12.2025
– Ungleichheitsverhältnisse sowie gruppenbezogene Abwertung, u.a. diskriminierende Sprache 
 
4. Modul: 16.01.2026 und 17.01.2026 
– Hass- und Strukturphänomene am Beispiel von aktuellem Antisemitismus 
 
5. Modul: 13.02.2026 und 14.02.2026
– Leitfaden für Diversitätsorientierung im schulischen Kontext, Prävention und Intervention  

Die Seminarreihe ist eine Kooperation der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS). 

Referent*innen: Judith Steinkühler (Kompetenzzentrum)

Fortbildung »Antisemitismuskritik im Kunst- und Kulturbereich«

Ort: Berlin

Termine: 17.12.2025, 15.00–18.00 Uhr und 14.01.2026, 15-18:00 Uhr  

Ort: Berlin 

Der Umgang mit Antisemitismus stellt viele Mitarbeitende und Führungskräfte im Kunst- und Kulturbereich vor vielfältige Herausforderungen. Die Frage, wie bei Veranstaltungen oder Ausstellungen, in der Zusammenarbeit mit Kolleg*innen oder externen Künstler*innen professionell gehandelt werden kann, bleibt oft unbeantwortet. Antisemitismus wird selten klar benannt und ist mit Unsicherheit, Abwehr oder Vereinzelung verbunden. 

Die zweiteilige Workshopreihe bietet einen Raum, um sich mit Antisemitismus im beruflichen Kontext auseinanderzusetzen: Was ist Antisemitismus und welche Dimensionen und Ausdrucksformen lassen sich unterscheiden? Wie gehe ich mit eigenen Unsicherheiten um? Wie kann ein angemessener Umgang aussehen – und was braucht es dafür auf individueller wie institutioneller Ebene? 

Die Teilnehmenden setzen sich mit Antisemitismus als gesellschaftlichem Machtverhältnis und als konkreter Erfahrung auseinander, reflektieren eigene Handlungsmöglichkeiten und erhalten Impulse für einen professionellen Umgang in der Praxis. Im Zentrum stehen sowohl (selbst-)reflexive Prozesse als auch konkrete Umgangsstrategien,  

Neben fachlichem Input bietet die Reihe somit Raum für Reflexion, Austausch und kollegiale Fallberatung. Ziel ist es, Antisemitismus als Erfahrung und Struktur betrachten zu lernen, die individuelle Handlungssicherheit zu stärken und so zu einer antisemitismussensiblen Kulturarbeit beizutragen. 

Die Fortbildung wird in Kooperation mit OFEK e.V. (im Rahmen des Projekts Open Arts Hub Berlin) umgesetzt.  

Referent*innen: Lea Güse (KOAS) und Alexa Altmann (OFEK e.V.) 

Fachveranstaltung »Antisemitismus – eine Herausforderung für die Kita? Fachveranstaltung für Kitaleitungen« inkl. Workshop »Antisemitismus in Kindertagesstätten« 

Datum: 22.04.2026, 10:30 – 15:15 Uhr  

Ort: Berlin 

Anmeldung: ist bis zum 7. April 2026 unter guese@koas-bildungundforschung.de möglich.  

Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich speziell an Kitaleitungen. Sie bietet Raum für Impulse zur antisemitismuskritischen Reflexion der bisherigen Praxis, die Entwicklung neuer Perspektiven und den Austausch über pädagogische und institutionelle Handlungsspielräume.  

Zur Fachveranstaltung: Die frühe Bildung folgt in ihrer Ausrichtung unter anderem den Kinderechten und dem Anspruch des diskriminierungsfreien Aufwachsens aller Kinder. So ist es wichtig, dass Fachkräfte auch den Umgang mit Antisemitismus in ihr Professionsverständnis integrieren, damit Kitas auch für jüdische Kinder und ihre Familie sicherer werden.    

Allerdings erschließt sich die Notwendigkeit Antisemitismus als Herausforderung für die Arbeit in Kindertagesstätten zu betrachten, oftmals nicht auf den ersten Blick. Antisemitismus wird gesellschaftlich oft übersehen, als unbedeutend abgetan oder von einer nicht-jüdischen Mehrheit ausschließlich mit dem Nationalsozialismus und der Shoah in Verbindung gebracht. Diese Perspektive blendet jedoch aus, dass Antisemitismus – bewusst oder unbewusst – auch in der Gegenwart wirkt und alle an und in Kita Beteiligte darin involviert sind.     

Im Workshop, beschäftigen wir uns mit den Fragen:    

  • Was ist Antisemitismus?    
  • Wie zeigt sich Antisemitismus in der Kita?    
  • Wie wird mit Antisemitismus in der Kita umgegangen?    
  • Inwiefern werden die diversen Lebenswelten jüdischer Kinder berücksichtigt?     

Antisemitismus in Kindertagesstätten ist eine vielschichtige Herausforderung, der noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Erfahrungen aus der Bildungsarbeit und der Beratung von betroffenen Familien weisen darauf hin, dass ein antisemitismus- und diskriminierungskritischer Blickwinkel auf die Einrichtungen frühkindlicher Bildung, der alle daran Beteiligten (Kita- und Trägerleitungen, Erzieher*innen, Eltern und Kinder) miteinschließt, dringend erforderlich ist.    

Antisemitismus zeigt sich in der Kita nicht nur in Form institutioneller Ein- und Ausschlusspraktiken, sondern tritt auch als bewusst und unbewusst wirkendes Gewaltverhältnis zu Tage. In der Identitätsentwicklung jüdischer Kinder spielen diese frühen Lebensjahre, in denen sie sich erstmalig Fragen nach Repräsentation, Differenz, Zugehörigkeit und Sicherheit stellen, eine entscheidende Rolle.   

Das Angebot bietet Fach- und Führungskräften aus Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit einer antisemitismuskritischen Reflexion der bisherigen Arbeitsformen, mit dem Ziel, die pädagogischen und institutionellen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und Perspektiven der von Antisemitismus betroffenen Kinder und Familien in den Mittelpunkt zu stellen.    

Zu der Fachveranstaltung »Antisemitismus – eine Herausforderung für die Kita?« lädt das Kompetenzzentrum (KOAS) gemeinsam mit dem Anne Frank Zentrum, dem ANOHA – die Kinderwelt des Jüdischen Museums Berlin, dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg (SFBB) und der Beratungsstelle OFEK e. V. alle interessierten Kitaleitungen ein.   

Referent*innen: Romina Wiegemann und Lea Güse (Kompetenzzentrum) 

Blockseminar »Diversitätsorientierung in Schule, Kita, Jugend- und Sozialarbeit«

Termine:
I. Block: 24.10.2025/25.10.2025
II. Block: 21.11.2025/22.11.2025 
III. Block: 12.12.2025/13.12.2025 
IV. Block: 16.01.2026/17.01.2026 
V. Block: 13.02.2026/14.02.2026 

Anmeldung: Das Angebot richtet sich an Studierende der Erziehungswissenschaften, sowie Studierende mit Lehramtsoption. Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU.   

Diskriminierungsverhältnisse (wie Antisemitismus, Rassismus, Sexismus, …) sind strukturell und institutionell tief in der Gesellschaft verankerte Gewaltmechanismen. Um ihnen entgegenwirken zu können ist es von zentraler Bedeutung diese Realität anzuerkennen. Nicht selten steht die Wahrnehmung und Deutung diskriminierender Handlungen und Ereignisse seitens Betroffener in starkem Kontrast zu derjenigen von Angehörigen der Mehrheitsgesellschaft, wobei den Betroffenen ihre Erfahrung und Einordnung abgesprochen wird. Dies führt zu sekundärer Diskriminierung Betroffener und zur Aufrechterhaltung ebenjener Diskriminierungsverhältnisse.

Deshalb ist es unabdingbar, dass Pädagog*innen sowie Jugend- und Sozialarbeiter*innen lernen in der Praxis mit Diskriminierung umzugehen und dabei eine diversitätssensible Haltung einzunehmen. In diesem Kontext spielen auch Themen wie Integration und Inklusion im Sinne einer Teilhabekultur eine zentrale Rolle.  

Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich intensiv und umfassend mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen und zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit Diversität in der Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie der Jugend- und Sozialarbeit. Die daraus resultierenden Fragen, Anliegen und Bedarfslagen der Teilnehmenden stehen dabei im Mittelpunkt.   

DIE SEMINARMODULE   

  • leiten individuelle Reflexionsprozesse an,   
  • bieten Raum für Austausch und Praxisanalyse,    
  • geben Einblicke in den aktuellen Stand der Forschung und Praxis zu Diskriminierungskritik und diversitätsorientierter Bildung und Erziehung   
  • befähigen zum kritischen Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichwertigkeitsstrukturen, insbesondere zum Erkennen aktueller Formen von Rassismus und Antisemitismus   
  • geben Orientierung bei aktuellen Diskursen,   
  • begleiten bei der Entwicklung von tragfähigen Handlungskonzepten und Antidiskriminierungsstrategien für die pädagogische und erzieherische Praxis.   

Die Veranstaltung versteht sich nicht als Empowerment-Angebot für Menschen mit Diskriminierungserfahrungen.   

CURRICULUM   

Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten, aber die Seminarleitung hält sich und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und sie ins Curriculum zu integrieren.    

  1. Modul: Was ist Diversität? Dimensionen von Diversität   
  2. Modul: Was ist Diskriminierung? Mechanismen, Funktionen, Umgangsstrategien   
  3. Modul: Ungleichheitsverhältnisse sowie gruppenbezogene Abwertung, u.a. diskriminierende Sprache   
  4. Modul: Hass- und Strukturphänomene am Beispiel von aktuellem Antisemitismus   
  5. Modul: Leitfaden für Diversitätsorientierung im schulischen Kontext, Prävention und Intervention   

ANSATZ    

Das Seminar basiert auf zwei einschlägigen Ansätzen. Der projekteigene Dialogische Reflexionsansatz (Chernivsky, Perspektivwechsel 2014) sowie der Anti-Bias-Ansatz (Derman-Sparks 1980) stellen hierfür die inhaltliche und methodische Grundlage dar. Die dialogische Ausrichtung der Fortbildungsmodule macht diese zu einem innovativen und wirkungsvollen Analyse- und Handlungskonzept. Überlegungen zu spezifischer Prävention sowie reaktive Interventionsverfahren und Krisenmanagement nach Vorfällen sind ebenfalls Teil des Programms. Gruppendynamische Interaktionsformen im Seminarraum haben einen hohen Stellenwert und beinhalten zum Teil Elemente der Beratung und Supervision entlang der Fragen und Anliegen der Teilnehmenden. Im Seminar kommen u.a. folgende Methoden zum Einsatz: Gruppenarbeit, Aufstellungen, Thesendiskussionen, kollegiale Fallberatung, systemische Praxisanalyse(n).   

Folgende Module sind Gegenstand des Blockseminars: 

1. Modul: 24.10.2025 und 25.10.2025 
– Was ist Diversität? Dimensionen von Diversität 
 
2. Modul: 21.11.2025 und 22.11.2025
– Was ist Diskriminierung? Mechanismen, Funktionen, Umgangsstrategien 
 
3. Modul: 12.12.2025 und 13.12.2025
– Ungleichheitsverhältnisse sowie gruppenbezogene Abwertung, u.a. diskriminierende Sprache 
 
4. Modul: 16.01.2026 und 17.01.2026 
– Hass- und Strukturphänomene am Beispiel von aktuellem Antisemitismus 
 
5. Modul: 13.02.2026 und 14.02.2026
– Leitfaden für Diversitätsorientierung im schulischen Kontext, Prävention und Intervention  

Die Seminarreihe ist eine Kooperation der Friedrich-Schiller-Universität Jena mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS). 

Referent*innen: Judith Steinkühler (Kompetenzzentrum)

Offene Alumnireihe »Antisemitismus professionell begegnen«   

Termine:  

Mittwoch, den 28.01.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   
Mittwoch, den 25.03.2026, 15.00 – 18.00 Uhr        
Mittwoch, den 20.05.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   

Ort: Berlin Lichtenberg 

Zielgruppe: (Vor allem) Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« für pädagogische Fachkräfte und Expert*innen der Verwaltung aus allen Berliner Bezirken. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für weitere Interessierte, die bereits an anderen Fortbildungsformaten teilgenommen haben.   

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay: valaczkay@koas-bildungundforschung.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.  

Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen. 

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen. 

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. 

Die Workshops werden vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.  

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) 

Offene Alumnireihe »Antisemitismus professionell begegnen«   

Termine:  

Mittwoch, den 28.01.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   
Mittwoch, den 25.03.2026, 15.00 – 18.00 Uhr        
Mittwoch, den 20.05.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   

Ort: Berlin Lichtenberg 

Zielgruppe: (Vor allem) Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« für pädagogische Fachkräfte und Expert*innen der Verwaltung aus allen Berliner Bezirken. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für weitere Interessierte, die bereits an anderen Fortbildungsformaten teilgenommen haben.   

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay: valaczkay@koas-bildungundforschung.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.  

Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen. 

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen. 

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. 

Die Workshops werden vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.  

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) 

Offene Alumnireihe »Antisemitismus professionell begegnen« 

Termine:  

Mittwoch, den 28.01.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   
Mittwoch, den 25.03.2026, 15.00 – 18.00 Uhr        
Mittwoch, den 20.05.2026, 15.00 – 18.00 Uhr   

Ort: Berlin Lichtenberg 

Zielgruppe: (Vor allem) Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« für pädagogische Fachkräfte und Expert*innen der Verwaltung aus allen Berliner Bezirken. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für weitere Interessierte, die bereits an anderen Fortbildungsformaten teilgenommen haben.   

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay:  valaczkay@koas-bildungundforschung.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.  

Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen. 

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen. 

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. 

Die Workshops werden vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.  

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) 

Workshop »Zum Umgang mit Antisemitismus im Museum«

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen präsent, auch wenn es zuweilen gar nicht im Bewusstsein ist – so auch im Museumsbereich. Der Workshop will eine Reflexion darüber in Gang setzen, wie Antisemitismus wahrgenommen und eingeordnet wird und welche kollektiv gelagerten Hürden einer produktiven Auseinandersetzung möglicherweise im Wege stehen können. Er bietet Impulse für die Erweiterung des eigenen Antisemitismusverständnisses und fördert einen professionellen Umgang mit Antisemitismus – sowohl als gesellschaftliche Struktur als auch als konkrete Erfahrung von Jüdinnen_Juden.  

Der Workshop findet in Kooperation mit der Kunsthalle Rostock statt. 

Referent*in: Romina Wiegemann (KOAS)