Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (4/5) (Verschoben)

Termine: 
​28.05.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
04.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
11.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
18.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
25.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr​ 

Ort: ​Volkshochschule Treptow-Köpenick​   ​   ​  ​ 

​1. Was ist Antisemitismus? (28.05.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus. 

2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (04.06.2026):     
Was spricht dagegen, Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.     

3. Israelbezogener Antisemitismus (11.06.2026)  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  ​ 

4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (18.06.2026)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen? Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   ​ 

5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (25.06.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen.​ 

​Die Fortbildungen werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt«​ des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und von OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung in Kooperation mit dem Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirksamts Treptow-Köpenick umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt, Lior Ahlvers, Dr. Gabriella Valaczkay​ (KOAS)

Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (3/5) (Verschoben)

Termine: 
​28.05.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
04.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
11.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
18.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
25.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr​ 

Ort: ​Volkshochschule Treptow-Köpenick​ ​   ​  ​ 

​1. Was ist Antisemitismus? (28.05.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus. 

2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (04.06.2026):     
Was spricht dagegen, Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.     

3. Israelbezogener Antisemitismus (11.06.2026)  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  ​ 

4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (18.06.2026)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen? Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   ​ 

5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (25.06.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen.​ 

​Die Fortbildungen werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt«​ des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und von OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung in Kooperation mit dem Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirksamts Treptow-Köpenick umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt, Lior Ahlvers, Dr. Gabriella Valaczkay​ (KOAS)

Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (2/5)(Verschoben)

Termine: 
​28.05.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
04.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
11.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
18.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr, 
25.06.2026, 13:00 Uhr – 17:00 Uhr​ 

Ort: ​Volkshochschule Treptow-Köpenick​ 

​1. Was ist Antisemitismus? (28.05.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus. 

2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (04.06.2026):     
Was spricht dagegen, Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.     

3. Israelbezogener Antisemitismus (11.06.2026)  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  ​ 

4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (18.06.2026)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen? Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   ​ 

5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (25.06.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen.​ 

​Die Fortbildungen werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt«​ des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und von OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung in Kooperation mit dem Beauftragten für Antisemitismusprävention des Bezirksamts Treptow-Köpenick umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt, Lior Ahlvers, Dr. Gabriella Valaczkay​ (KOAS)

Seminar »Diskriminierungskritische Praxis in Schule, Kita, Jugend- und Sozialarbeit« (1/3)

Termine:

Modul 1: 09.05.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 2: 06.06.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 3: 11.07.2026, 12:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU

Seit Längerem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Minderheiten. Pädagogische Institutionen und Fachkräfte stehen daher in besonderer Verantwortung, sichere Lern- und Erfahrungsräume zu schaffen und Schutz vor Diskriminierung wirksam zu gewährleisten. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen – insbesondere mit Antisemitismus, Rassismus, Klassismus, Sexismus und weiteren Formen von Ungleichwertigkeitsideologien. Diese Reflexion bildet den Ausgangspunkt für eine zeitgemäße, emanzipatorische pädagogische Praxis, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch strukturelle Bedingungen von Ausschluss und Zugehörigkeit sichtbar macht und bearbeitbar werden lässt. Eine weitere zentrale Prämisse ist die Entwicklung resilienter Institutionen, die in der Lage sind, auf gesellschaftliche Krisen, Polarisierungen und Gewaltverhältnisse nicht nur zu reagieren, sondern ihnen strukturell entgegenzuwirken. Resilienz meint in diesem Zusammenhang nicht bloß Anpassungsfähigkeit, sondern die bewusste Gestaltung von Strukturen, die Schutz, Reflexion und Handlungsfähigkeit langfristig sichern.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich vertieft mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen. Es zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und aktuellen politischen Entwicklungen – insbesondere in Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie in der Jugend- und Sozialarbeit.
Am Beispiel von Antisemitismus werden zentrale Strukturprinzipien von Diskriminierung  herausgearbeitet und gemeinsam reflektiert. Dies ermöglicht ein vertieftes Verständnis ihrer Wirkungsweisen, Kontinuitäten und Herausforderungen im pädagogischen Alltag und sensibilisiert zugleich für die Erfahrungen der Betroffenen. Auch die Weitergabe historischer Wissensbestände und ihrer Bedeutungszusammenhänge wird dabei als Teil der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus in individuellen wie gesellschaftlichen Kontexten sichtbar. Im Zentrum stehen stets die Fragen und  Reflexionsbedarfe der Teilnehmenden. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten; zugleich hält sich die Seminarleitung und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und diese in das Curriculum zu integrieren. 

Die Fortbildung findet im Rahmen der Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Referent*in: Judith Steinkühler (KOAS)

Seminar »Diskriminierungskritische Praxis in Schule, Kita, Jugend- und Sozialarbeit« (3/3)

Termine

Modul 1: 08.05.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 2: 05.06.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 3: 10.07.2026, 12:00 – 19:00 Uhr

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU

Seit Längerem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Minderheiten. Pädagogische Institutionen und Fachkräfte stehen daher in besonderer Verantwortung, sichere Lern- und Erfahrungsräume zu schaffen und Schutz vor Diskriminierung wirksam zu gewährleisten. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen – insbesondere mit Antisemitismus, Rassismus, Klassismus, Sexismus und weiteren Formen von Ungleichwertigkeitsideologien. Diese Reflexion bildet den Ausgangspunkt für eine zeitgemäße, emanzipatorische pädagogische Praxis, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch strukturelle Bedingungen von Ausschluss und Zugehörigkeit sichtbar macht und bearbeitbar werden lässt. Eine weitere zentrale Prämisse ist die Entwicklung resilienter Institutionen, die in der Lage sind, auf gesellschaftliche Krisen, Polarisierungen und Gewaltverhältnisse nicht nur zu reagieren, sondern ihnen strukturell entgegenzuwirken. Resilienz meint in diesem Zusammenhang nicht bloß Anpassungsfähigkeit, sondern die bewusste Gestaltung von Strukturen, die Schutz, Reflexion und Handlungsfähigkeit langfristig sichern.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich vertiefend mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen. Es zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und aktuellen politischen Entwicklungen – insbesondere in Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie in der Jugend- und Sozialarbeit.
Am Beispiel von Antisemitismus werden zentrale Strukturprinzipien von Diskriminierung  herausgearbeitet und gemeinsam reflektiert. Dies ermöglicht ein vertieftes Verständnis ihrer Wirkungsweisen, Kontinuitäten und Herausforderungen im pädagogischen Alltag und sensibilisiert zugleich für die Erfahrungen der Betroffenen. Auch die Weitergabe historischer Wissensbestände und ihrer Bedeutungszusammenhänge wird dabei als Teil der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus in individuellen wie gesellschaftlichen Kontexten sichtbar. Im Zentrum stehen stets die Fragen und  Reflexionsbedarfe der Teilnehmenden. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten; zugleich hält sich die Seminarleitung und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und diese in das Curriculum zu integrieren. 

Die Fortbildung findet im Rahmen der Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Referent*in: Judith Steinkühler (KOAS)

Fortbildung »​Pädagogische Praxis im Dialog«

Datum: 19.05.2026

Ort: Köln

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Wo unterschiedliche pädagogische Praxen aufeinandertreffen, braucht es Räume für Verständigung: Fachkräfte aus dem U3-Bereich und einer Kindertageseinrichtung in Köln arbeiten künftig als gemeinsames Team. ATID 2.0 begleitet diesen Prozess und setzt mit der Veranstaltung einen ersten gemeinsamen Auftakt. Die Veranstaltung eröffnet einen Raum, in dem unterschiedliche Praxiserfahrungen, Routinen und pädagogische Verständnisse miteinander ins Gespräch kommen. Im Mittelpunkt steht die Auseinandersetzung mit professionellen Haltungen – insbesondere im Hinblick auf Zugehörigkeit, Partizipation und den Umgang mit verschiedenen Lebensrealitäten im Alltag. Ziel ist es, die Fachkräfte darin zu unterstützen, eine gemeinsame pädagogische Orientierung zu entwickeln, die Kindern verlässliche Beziehungen, Orientierung und Beteiligungsmöglichkeiten eröffnet und gleichzeitig die Zusammenarbeit im Team stärkt. 

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen dem Projekt ATID 2.0 des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und der Franz-Herschtritt-Kindertagesstätte der Synagogen-Gemeinde Köln sowie Roonis Kita.

Fortbildung »Aktueller Antisemitismus in polizeilichen Handlungskontexten«

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Meiningen werden Fortbildungen für Studierende durchgeführt, in denen der Umgang mit aktuellem Antisemitismus in der polizeilichen Arbeit im Mittelpunkt steht. Antisemitische Strukturen und Vorfälle sowie die Erfahrungen von Betroffenen bilden dabei einen Ausgangspunkt, um die Relevanz des Themas für polizeiliche Handlungskontexte zu erschließen. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, fachliche Zugänge zu aktuellem Antisemitismus im polizeilichen Kontext zu eröffnen und Bezüge zur Praxis herzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. An zwei aufeinanderfolgenden Tagen wird das Format mit mehreren Studierendengruppen umgesetzt und bietet die Möglichkeit, an Fallbeispielen zu arbeiten und konkrete berufliche Handlungssituationen zu reflektieren.

Die Fortbildung wird in Zusammenarbeit mit der Thüringer Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Fachbereich Polizei, sowie dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) durchgeführt.

Referent*innen: Judith Steinkühler, Vera Katona (KOAS)

Fortbildung »Umgang mit aktuellem Antisemitismus in der polizeilichen Arbeit«

Termine:

05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr

Ort: Online

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.

Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).

Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)

Fortbildung »Umgang mit aktuellem Antisemitismus in der polizeilichen Arbeit«

Termine:

05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr

Ort: Online

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.

Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).

Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)

Fortbildung »Umgang mit aktuellem Antisemitismus in der polizeilichen Arbeit«

Termine:

05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr

Ort: Online

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.

Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.

Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).

Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)