​​Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (4/5)

Daten: 
​08.12.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
12.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
26.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
09.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
23.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Rathaus Lichtenberg​ 

Zielgruppe: (Insbesondere) Fachkräfte aus der Verwaltung im Bezirk Lichtenberg. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für alle Interessierten außerhalb der Verwaltung – vor allem pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. 

Anmeldung: ​Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine regelmäßige Teilnahme an den Fortbildungsmodulen ist aufgrund des aufeinander aufbauenden Charakters der Reihe wichtig. Anmeldung per E-Mail bis zum 27.11.2026 an Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS »ACT gegen Gewalt«): valaczkay@koas-bildungundforschung.de. ​ 

Anerkennung und Freistellung:
Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeitende des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreichem Abschluss eine Teilnahmebescheinigung.

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem (Arbeits-)Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus in Ihrem beruflichen Alltag umzugehen?«.  
 
Die Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionell begegnen« thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Fortbildungsreihe bietet Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. 
 
Das Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Die fünf Module finden immer dienstags von 15:00 – 18:00 Uhr statt und bauen aufeinander auf.  
 
Beschreibung der Fortbildungsmodule:    
1. Was ist Antisemitismus? (08.12.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  
   
2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (12.01.2027):     
Was spricht dagegen Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.      
 
3. Israelbezogener Antisemitismus (26.01.2027):  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  
 
4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (09.02.2027)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen?  Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   
 
5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (23.02.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen. 
​
​Die Fortbildungsreihe wird vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) sowie Berater*innen von OFEK Berlin.​ 

​​Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (3/5)

Daten: 
​08.12.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
12.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
26.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
09.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
23.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Rathaus Lichtenberg​ 

Zielgruppe: (Insbesondere) Fachkräfte aus der Verwaltung im Bezirk Lichtenberg. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für alle Interessierten außerhalb der Verwaltung – vor allem pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. 

Anmeldung: ​Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine regelmäßige Teilnahme an den Fortbildungsmodulen ist aufgrund des aufeinander aufbauenden Charakters der Reihe wichtig. Anmeldung per E-Mail bis zum 27.11.2026 an Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS »ACT gegen Gewalt«): valaczkay@koas-bildungundforschung.de. ​ 

Anerkennung und Freistellung:
Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeitende des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreichem Abschluss eine Teilnahmebescheinigung.

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem (Arbeits-)Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus in Ihrem beruflichen Alltag umzugehen?«.  
 
Die Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionell begegnen« thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Fortbildungsreihe bietet Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. 
 
Das Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Die fünf Module finden immer dienstags von 15:00 – 18:00 Uhr statt und bauen aufeinander auf.  
 
Beschreibung der Fortbildungsmodule:    
1. Was ist Antisemitismus? (08.12.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  
   
2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (12.01.2027):     
Was spricht dagegen Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.      
 
3. Israelbezogener Antisemitismus (26.01.2027):  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  
 
4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (09.02.2027)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen?  Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   
 
5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (23.02.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen. 
​
​Die Fortbildungsreihe wird vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) sowie Berater*innen von OFEK Berlin.​ 

​​Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (2/5)

Daten: 
​08.12.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
12.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
26.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
09.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
23.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Rathaus Lichtenberg​ 

Zielgruppe: (Insbesondere) Fachkräfte aus der Verwaltung im Bezirk Lichtenberg. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für alle Interessierten außerhalb der Verwaltung – vor allem pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. 

Anmeldung: ​Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine regelmäßige Teilnahme an den Fortbildungsmodulen ist aufgrund des aufeinander aufbauenden Charakters der Reihe wichtig. Anmeldung per E-Mail bis zum 27.11.2026 an Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS »ACT gegen Gewalt«): valaczkay@koas-bildungundforschung.de. ​ 

Anerkennung und Freistellung:
Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeitende des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreichem Abschluss eine Teilnahmebescheinigung.

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem (Arbeits-)Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus in Ihrem beruflichen Alltag umzugehen?«.  
 
Die Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionell begegnen« thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Fortbildungsreihe bietet Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. 
 
Das Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Die fünf Module finden immer dienstags von 15:00 – 18:00 Uhr statt und bauen aufeinander auf.  
 
Beschreibung der Fortbildungsmodule:    
1. Was ist Antisemitismus? (08.12.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  
   
2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (12.01.2027):     
Was spricht dagegen Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.      
 
3. Israelbezogener Antisemitismus (26.01.2027):  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  
 
4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (09.02.2027)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen?  Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   
 
5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (23.02.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen. 
​
​Die Fortbildungsreihe wird vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) sowie Berater*innen von OFEK Berlin.​ 

​​Fortbildungsreihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ (1/5)

Daten: 
​08.12.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
12.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
26.01.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
09.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr, 
23.02.2027, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Rathaus Lichtenberg​ 

Zielgruppe: (Insbesondere) Fachkräfte aus der Verwaltung im Bezirk Lichtenberg. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für alle Interessierten außerhalb der Verwaltung – vor allem pädagogische Fachkräfte und Multiplikator*innen. 

Anmeldung: ​Die Zahl der Teilnehmenden ist begrenzt. Eine regelmäßige Teilnahme an den Fortbildungsmodulen ist aufgrund des aufeinander aufbauenden Charakters der Reihe wichtig. Anmeldung per E-Mail bis zum 27.11.2026 an Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS »ACT gegen Gewalt«): valaczkay@koas-bildungundforschung.de. ​

Anerkennung und Freistellung:
Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeitende des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmenden erhalten bei erfolgreichem Abschluss eine Teilnahmebescheinigung. 

»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem (Arbeits-)Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus in Ihrem beruflichen Alltag umzugehen?«.  
 
Die Fortbildungsreihe »Antisemitismus professionell begegnen« thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Fortbildungsreihe bietet Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. 
 
Das Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag. Die fünf Module finden immer dienstags von 15:00 – 18:00 Uhr statt und bauen aufeinander auf.  
 
Beschreibung der Fortbildungsmodule:    
1. Was ist Antisemitismus? (08.12.2026):     
Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  
   
2. Antisemitismus und Rassismus: Gemeinsamkeiten und Spezifika (12.01.2027):     
Was spricht dagegen Antisemitismus als eine Form von Rassismus zu verstehen? Antisemitismus und Rassismus sind historisch gewachsene, gesellschaftliche Macht- und Gewaltverhältnisse. Die Geschichte und Mechanismen der beiden Strukturen weisen viele Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede auf. Antisemitismus und Rassismus sind zwei Gewaltverhältnisse, die sich täglich in Übergriffen und Diskriminierung niederbrechen. Trotz ihrer historischen Verschränkung lohnt sich der Blick auf die jeweils spezifischen Funktionen und Wirkweisen, die sowohl Antisemitismus als auch Rassismus bedingen und aufrechterhalten. Andernfalls geht mit der Unterordnung von Antisemitismus als eine Form von Rassismus die Gefahr einher, die Struktur des Antisemitismus und die aus ihr hervorgehenden Konstruktionen und Vorstellungen nicht angemessen zu erfassen. Dieser Teil der Fortbildungsreihe bietet Raum für Diskussion und Einordnung und setzt sich mit Gemeinsamkeiten und Unterschieden der beiden Strukturen auseinander.      
 
3. Israelbezogener Antisemitismus (26.01.2027):  
Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945, als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte der Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn, prägen den Blick auf den jüdischen Staat dabei in erheblicher Weise und äußern sich gewaltvoll. Unsere dritte Fortbildung lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen und eigene Bezüge auszuloten.  
 
4. Wie reagiere ich in antisemitischen Situationen? (09.02.2027)  
Durchgeführt von OFEK Berlin     
Bei antisemitischen Manifestationen ergibt sich der Umgang mit ihnen nicht von selbst. Auch die Auswirkungen von Antisemitismus auf betroffene Personen führen häufig zu Verunsicherung bei Beteiligten hinsichtlich eines möglichen Handelns. Wie kann ich in antisemitischen Situationen Betroffene in ihren Bedürfnissen und Anliegen unterstützen? Wie kann ich Verbündete*r sein, wie kann ich Solidarität zum Ausdruck bringen? Welche Parameter gilt es hierbei zu beachten und zu berücksichtigen?  Um einen sensiblen und professionellen Umgang mit Antisemitismus zu erlangen, wird sich in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zum Umgang mit Antisemitismus beschäftigt. Dieser Teil der Fortbildungsreihe wird von OFEK Berlin, der Fachberatungsstelle für Betroffene antisemitischer Gewalt durchgeführt.   
 
5. Wie handle ich gegen Antisemitismus am Arbeitsplatz? (23.02.2026)      
Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider. Antisemitismus ist nicht bloß eine Einstellung, sondern Teil der Struktur. Vorfälle in Institutionen sind ein Symptom für die gesellschaftliche Relevanz und Beständigkeit des Antisemitismus auch jenseits konkreter Einrichtungen. Nicht selten kommt es dazu, dass Jüdinnen und Juden aufgrund eines problematischen Umgangs mit Antisemitismus die Schule oder den eigenen Arbeitsplatz verlassen müssen. Um einen professionellen und kritischen Umgang mit Antisemitismus in der eigenen Institution zu erlangen, befassen wir uns in diesem Teil der Fortbildungsreihe mit Handlungsoptionen zur Prävention von und Intervention bei Antisemitismus. Als Fortführung des Themas des vierten Teils werden wir uns in Teil fünf den Handlungsmöglichkeiten und -strategien in Bezug auf Antisemitismus auf individueller und institutioneller Ebene widmen. 
​
​Die Fortbildungsreihe wird vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie dem Antisemitismusbeauftragten des Bezirks Lichtenberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS) sowie Berater*innen von OFEK Berlin.​ 

​​Offene digitale Fortbildungsreihe »​Umgang mit Antisemitismus« im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus«​ (3/3)

Daten: 
​03.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
10.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
17.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr​ 

Ort: ​digital​ 

Anmeldung: ​ Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Für die Anmeldung für den kostenfreien Kurs schicken Sie bitte eine kurze E-Mail bis zum 26.10.2026 an: vhs@ba-ts.berlin.de mit folgenden Angaben: Vorname und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kursnummer.​ 

Link zur Veranstaltung

 ​»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus umzugehen?« ​

Die online durchgeführte Fortbildungsreihe thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und diese mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Module bieten Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. ​

Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus. Sie richtet sich an interessierte Menschen aus der Zivilgesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. ​

Da die Module aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an allen drei Einheiten erwünscht. Die Fortbildungsreihe ist kostenfrei. ​

1. Fortbildung am 3. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Wie erkenne ich Antisemitismus?« ​

2. Fortbildung am 10. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Antisemitische Kontinuitäten am Beispiel des israelbezogenen Antisemitismus« ​

3. Fortbildung am 17. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Antisemitismus« ​

Diese Fortbildungsreihe findet im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus« statt – in Kooperation zwischen dem Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« 
des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg statt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS). 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS)​ 

​​Offene digitale Fortbildungsreihe »​Umgang mit Antisemitismus« im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus«​ (2/3)

Daten: 
​03.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
10.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
17.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr​ 

Ort: ​Online 

Anmeldung: ​ Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Für die Anmeldung für den kostenfreien Kurs schicken Sie bitte eine kurze E-Mail bis zum 26.10.2026 an: vhs@ba-ts.berlin.de mit folgenden Angaben: Vorname und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kursnummer.​ 

Link zur Veranstaltung

 ​»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus umzugehen?« ​

Die online durchgeführte Fortbildungsreihe thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und diese mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Module bieten Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. ​

Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus. Sie richtet sich an interessierte Menschen aus der Zivilgesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. ​

Da die Module aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an allen drei Einheiten erwünscht. Die Fortbildungsreihe ist kostenfrei. ​

1. Fortbildung am 3. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Wie erkenne ich Antisemitismus?« ​

2. Fortbildung am 10. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Antisemitische Kontinuitäten am Beispiel des israelbezogenen Antisemitismus« ​

3. Fortbildung am 17. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Antisemitismus« ​

Diese Fortbildungsreihe findet im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus« statt – in Kooperation zwischen dem Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« 
des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg statt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS). 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS)​ 

​​Offene digitale Fortbildungsreihe »​Umgang mit Antisemitismus« im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus«​ (1/3)

Daten: 
​03.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
10.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr, 
17.11.2026, 16:30 – 19:30 Uhr​ 

Ort: ​Online

Anmeldung: ​ Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Für die Anmeldung für den kostenfreien Kurs schicken Sie bitte eine kurze E-Mail bis zum 26.10.2026 an: vhs@ba-ts.berlin.de mit folgenden Angaben: Vorname und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kursnummer.​ 

Link zur Veranstaltung

 ​»Erkennen Sie Antisemitismus?«, »Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem Alltag wahr?«, »Welche Möglichkeiten haben Sie, mit Antisemitismus umzugehen?« ​

Die online durchgeführte Fortbildungsreihe thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis. Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre Beziehung zu Antisemitismus zu reflektieren und diese mit den Traditionslinien des gesellschaftlichen Umgangs mit Antisemitismus nach 1945 in Verbindung zu bringen. Die Module bieten Unterstützung beim Einüben eines professionellen Umgangs mit Antisemitismus. ​

Ziel der Fortbildungsreihe ist die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus. Sie richtet sich an interessierte Menschen aus der Zivilgesellschaft. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. ​

Da die Module aufeinander aufbauen, ist eine Teilnahme an allen drei Einheiten erwünscht. Die Fortbildungsreihe ist kostenfrei. ​

1. Fortbildung am 3. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Wie erkenne ich Antisemitismus?« ​

2. Fortbildung am 10. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Antisemitische Kontinuitäten am Beispiel des israelbezogenen Antisemitismus« ​

3. Fortbildung am 17. November, 16:30 – 19:30 Uhr 
»Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Antisemitismus« ​

Diese Fortbildungsreihe findet im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus« statt – in Kooperation zwischen dem Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« 
des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg statt. Ermöglicht wird die Fortbildungsreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS). 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valaczkay (KOAS)​ 

​​Offene Alumnireihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ 

Daten: 
​09.09.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
04.11.2026, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Berlin Mitte​ 

Zielgruppe: (Vor allem) Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« für pädagogische Fachkräfte und Expert*innen der Verwaltung aus allen Berliner Bezirken. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für weitere Interessierte, die bereits an anderen Fortbildungsformaten teilgenommen haben.  

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay: valaczkay@koas-bildungundforschung.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.   

​Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen.  

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.   

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. ​

Die Alumnireihe wird vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie der Ansprechperson für jüdisches Leben und Antisemitismusbekämpfung des Bezirks Mitte umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valazkay (KOAS)​ 

​​Offene Alumnireihe »​Antisemitismus professionell begegnen«​ 

Daten: 
​09.09.2026, 15:00 – 18:00 Uhr, 
04.11.2026, 15:00 – 18:00 Uhr​ 

Ort: ​Berlin Mitte​ 

Zielgruppe: (Vor allem) Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« für pädagogische Fachkräfte und Expert*innen der Verwaltung aus allen Berliner Bezirken. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, öffnen wir die Anmeldung auch gerne für weitere Interessierte, die bereits an anderen Fortbildungsformaten teilgenommen haben.  

Anmeldung: per Mail an Dr. Gabriella Valaczkay: valaczkay@koas-bildungundforschung.de. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.   

​Wir laden alle Alumni unserer Fortbildungsreihen »Antisemitismus professionell begegnen« aus den vergangenen Jahren dazu ein, an unserer Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe teilzunehmen und Situationen aus ihrem privaten oder beruflichen Alltag, in denen sie nach einem adäquaten und reflektierten Umgang mit Antisemitismus suchen, mit uns und untereinander zu teilen.  

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und somit vergangenes Phänomen betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen auf das Leben der Betroffenen.   

Ziel der Intervisions- und kollegialen Fachberatungsreihe ist unter anderem, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren, institutionelle Strukturen antisemitismuskritisch zu überprüfen und einen Umgang mit Antisemitismus im Alltag einzuüben. Darüber hinaus bietet die Reihe den teilnehmenden Alumni – Mitarbeitenden von Bezirksverwaltungen, pädagogischen Fachkräften und Multiplikator*innen – die Möglichkeit, sich miteinander zu vernetzen. ​

Die Alumnireihe wird vom Berliner Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung sowie der Ansprechperson für jüdisches Leben und Antisemitismusbekämpfung des Bezirks Mitte umgesetzt. Ermöglicht wird die Reihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS).  ​ 

Referent*innen: ​Beate Klammt und Dr. Gabriella Valazkay (KOAS)​ 

​​Online-Seminar »​Antisemitismus als Erfahrung und Struktur in der Verwaltung« im Rahmen der »InnoLab‑Online‑Seminarreihe« des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. ​ 

Anmeldung

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​Nehmen Sie antisemitische Strukturen in Ihrem Arbeitsalltag wahr? 

Antisemitismus wird von Fachkräften als oftmals schwer greifbar beschrieben. Häufig fehlt das Wissen zur Erkennung von und die Sicherheit im Umgang mit Vorfällen. Dabei sind antisemitische Ressentiments und Routinen strukturell tief verankert und finden sich in allen gesellschaftlichen Institutionen und Bereichen. Ein reflektierender Umgang mit Antisemitismus setzt die Auseinandersetzung mit Antisemitismusverständnissen voraus – und deren Relevanz für das eigene berufliche Handeln. 

Der einstündige Online-Fachaustausch bietet einen Problemaufriss zu den Leerstellen in Bezug auf Antisemitismus im Raum Verwaltung. Zentral werden Erkenntnisse aus der pädagogischen Praxis der Kompetenzvermittlung im Feld der Antisemitismuskritik eingebracht. Hier steht die Stärkung der Wahrnehmungs-, Deutungs- und Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus im eigenen (Berufs-)Alltag im Mittelpunkt. Im Anschluss an dieses kurze Input wird der Raum für Fragen und Diskussion geöffnet.  ​ 

​Der Workshop findet in Kooperation mit dem Innovationslab Mission Vielfalt des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. statt.

Referent*in: ​Beate Klammt, Projektleiterin »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS), für weitere Informationen und Anfragen: https://koas-bildungundforschung.de/bildung/bildungsprogramme/