Termine:
05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.
Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).
Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)
Termine:
05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.
Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).
Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)
Termine:
05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben.
Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).
Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)
Termine:
05.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
12.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
26.05.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
08.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
15.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
30.06.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr,
18.08.2026, 9:00 Uhr – 15:00 Uhr
Ort: Online
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Im Rahmen der fortlaufenden Zusammenarbeit mit der Polizeischule Meiningen werden regelmäßig Fortbildungen für Polizeianwärter*innen umgesetzt, die zentrale Fragen demokratischer Professionalität in den Fokus rücken. Die Polizei hat den Auftrag, die Menschenrechte zu garantieren und die freiheitliche demokratische Grundordnung zu schützen. Sie ist dabei sowohl Ansprechpartnerin als auch soziale und politische Akteurin. Vor diesem Hintergrund gehört die Auseinandersetzung mit demokratischen Grundverständnissen ebenso zu ihrem professionellen Selbstverständnis wie die Reflexion von Gewaltverhältnissen, etwa in Bezug auf Antisemitismus. Zentrales Anliegen der Fortbildung ist es, ein fundiertes Wissen über aktuelle Ausdrucksformen antisemitischer Strukturen und Vorfälle für die polizeiliche Praxis bereitzustellen. Die Einschätzung und Erfassung antisemitischer Straftaten sowie ein angemessener Umgang mit Betroffenen bilden dabei weitere Schwerpunkte. Das Format bietet die Möglichkeit, dieses Wissen zu erwerben und zu vertiefen sowie konkrete Bezüge zur polizeilichen Praxis herzustellen und anhand von Fallbeispielen zu erproben. Das Bildungsangebot ist eine Kooperation des Bildungszentrums der Polizei Thüringen in Meiningen mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).
Referent*innen: Alexander Vasmer, Lea Güse, Dr. Gabi Valaczkay, Vera Katona, Judith Steinkühler, Lior Ahlvers, Beate Klammt (KOAS)
Anmeldung: Es wird um eine Anmeldung per E-Mail an info@unityed.de gebeten
Im Zentrum des Workshops steht die Sensibilisierung für Antisemitismus in historischen und institutionellen Kontinuitäten. Der Workshop eröffnet einen Reflexionsraum, in dem die Aufarbeitung des Nationalsozialismus und der Shoah in der Justiz sowie aktuelle rechtliche Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus diskutiert werden. Ziel ist es, Sensibilität für die langfristigen Wirkmechanismen von Antisemitismus zu schärfen und zugleich die eigene institutionelle Praxis kritisch und zukunftsorientiert zu reflektieren.
Die Fortbildung wird durch das Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« in Kooperation mit OFEK e. V. durchgeführt. Sie findet im Kontext des Ausstellungsprojekts »Lasst mich ich selbst sein.« statt, das durch den Landespräventionsrat Thüringen gefördert und vom Anne Frank Zentrum Berlin, dem Anne Frank Haus Amsterdam sowie UNITYED umgesetzt wird.
Referent*in: Alexander Vasmer (KOAS)
Termine
Modul 1: 08.05.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 2: 05.06.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 3: 10.07.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU.
Seit Längerem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Minderheiten. Pädagogische Institutionen und Fachkräfte stehen daher in besonderer Verantwortung, sichere Lern- und Erfahrungsräume zu schaffen und Schutz vor Diskriminierung wirksam zu gewährleisten. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen – insbesondere mit Antisemitismus, Rassismus, Klassismus, Sexismus und weiteren Formen von Ungleichwertigkeitsideologien. Diese Reflexion bildet den Ausgangspunkt für eine zeitgemäße, emanzipatorische pädagogische Praxis, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch strukturelle Bedingungen von Ausschluss und Zugehörigkeit sichtbar macht und bearbeitbar werden lässt. Eine weitere zentrale Prämisse ist die Entwicklung resilienter Institutionen, die in der Lage sind, auf gesellschaftliche Krisen, Polarisierungen und Gewaltverhältnisse nicht nur zu reagieren, sondern ihnen strukturell entgegenzuwirken. Resilienz meint in diesem Zusammenhang nicht bloß Anpassungsfähigkeit, sondern die bewusste Gestaltung von Strukturen, die Schutz, Reflexion und Handlungsfähigkeit langfristig sichern.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich vertiefend mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen. Es zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und aktuellen politischen Entwicklungen – insbesondere in Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie in der Jugend- und Sozialarbeit.
Am Beispiel von Antisemitismus werden zentrale Strukturprinzipien von Diskriminierung herausgearbeitet und gemeinsam reflektiert. Dies ermöglicht ein vertieftes Verständnis ihrer Wirkungsweisen, Kontinuitäten und Herausforderungen im pädagogischen Alltag und sensibilisiert zugleich für die Erfahrungen der Betroffenen. Auch die Weitergabe historischer Wissensbestände und ihrer Bedeutungszusammenhänge wird dabei als Teil der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus in individuellen wie gesellschaftlichen Kontexten sichtbar. Im Zentrum stehen stets die Fragen und Reflexionsbedarfe der Teilnehmenden. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten; zugleich hält sich die Seminarleitung und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und diese in das Curriculum zu integrieren.
Die Fortbildung findet im Rahmen der Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Referent*in: Judith Steinkühler (KOAS)
Termine:
Modul 1: 08.05.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 2: 05.06.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Modul 3: 10.07.2026, 12:00 – 19:00 Uhr
Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt über Friedolin, die Seminarverwaltung der FSU.
Seit Längerem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Minderheiten. Pädagogische Institutionen und Fachkräfte stehen daher in besonderer Verantwortung, sichere Lern- und Erfahrungsräume zu schaffen und Schutz vor Diskriminierung wirksam zu gewährleisten. Eine zentrale Voraussetzung dafür ist die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Gewaltverhältnissen – insbesondere mit Antisemitismus, Rassismus, Klassismus, Sexismus und weiteren Formen von Ungleichwertigkeitsideologien. Diese Reflexion bildet den Ausgangspunkt für eine zeitgemäße, emanzipatorische pädagogische Praxis, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch strukturelle Bedingungen von Ausschluss und Zugehörigkeit sichtbar macht und bearbeitbar werden lässt. Eine weitere zentrale Prämisse ist die Entwicklung resilienter Institutionen, die in der Lage sind, auf gesellschaftliche Krisen, Polarisierungen und Gewaltverhältnisse nicht nur zu reagieren, sondern ihnen strukturell entgegenzuwirken. Resilienz meint in diesem Zusammenhang nicht bloß Anpassungsfähigkeit, sondern die bewusste Gestaltung von Strukturen, die Schutz, Reflexion und Handlungsfähigkeit langfristig sichern.
Das Seminar bietet die Möglichkeit, sich vertieft mit den genannten Themenfeldern auseinanderzusetzen. Es zielt auf die Entwicklung und Einübung diskriminierungskritischer Haltungen sowie praxisrelevanter Kompetenzen im Umgang mit gesellschaftlichen Ungleichheiten und aktuellen politischen Entwicklungen – insbesondere in Schule, anderen pädagogischen Einrichtungen sowie in der Jugend- und Sozialarbeit.
Am Beispiel von Antisemitismus werden zentrale Strukturprinzipien von Diskriminierung herausgearbeitet und gemeinsam reflektiert. Dies ermöglicht ein vertieftes Verständnis ihrer Wirkungsweisen, Kontinuitäten und Herausforderungen im pädagogischen Alltag und sensibilisiert zugleich für die Erfahrungen der Betroffenen. Auch die Weitergabe historischer Wissensbestände und ihrer Bedeutungszusammenhänge wird dabei als Teil der Wirkungsgeschichte des Nationalsozialismus in individuellen wie gesellschaftlichen Kontexten sichtbar. Im Zentrum stehen stets die Fragen und Reflexionsbedarfe der Teilnehmenden. Die inhaltliche Schwerpunktsetzung der einzelnen Module ist bedarfsorientiert und gruppenbezogen. Der thematische Fokus bleibt erhalten; zugleich hält sich die Seminarleitung und den Teilnehmenden die Möglichkeit offen, dringenden Praxisfragen und Anliegen zu folgen und diese in das Curriculum zu integrieren.
Die Fortbildung findet im Rahmen der Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Referent*in: Judith Steinkühler (KOAS)
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Antisemitismus ist strukturell in alle gesellschaftlichen Bereiche tief eingelassen. Tradierte Versatzstücke antisemitischer Ideologien prägen daher auch sich als diskriminierungskritisch verstehende Organisationen, die den Anspruch haben, unterschiedliche Diskriminierungsformen intersektional zusammenzudenken. Ein historisierendes oder anderweitig verkürztes Verständnis von Antisemitismus führt immer wieder zu diskriminierenden Praktiken sowie zur Ausblendung jüdischer Erfahrungen. Menschen, die Antisemitismus erfahren oder kritisieren, geraten nicht selten in die Defensive und sind von gleichberechtigter Teilhabe ausgeschlossen.
Ein kritischer Umgang mit Antisemitismus setzt – wie bei allen Gewalt- und Diskriminierungsverhältnissen – eine Auseinandersetzung voraus, welche die jeweilige Erfahrungsdimension einbezieht. Der Workshop bietet Raum, sich (selbst-)reflexiv mit Antisemitismus als Erfahrung und als gewaltförmige Struktur auseinanderzusetzen und den professionellen Umgang damit zu stärken.
Die Fortbildung wird im Rahmen der Kooperation von OFEK e.V. und Charité – Universitätsmedizin Berlin in Kooperation mit KOAS durchgeführt.
Referent*in: Alexander Vasmer (KOAS)
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.
Antisemitismus ist allen gesellschaftlichen Bereichen präsent, auch wenn es zuweilen gar nicht im Bewusstsein ist – so auch im Museumsbereich. Der Workshop will eine Reflexion darüber in Gang setzen, wie Antisemitismus wahrgenommen und eingeordnet wird und welche kollektiv gelagerten Hürden einer produktiven Auseinandersetzung möglicherweise im Wege stehen können. Er bietet Impulse für die Erweiterung des eigenen Antisemitismusverständnisses und fördert einen professionellen Umgang mit Antisemitismus – sowohl als gesellschaftliche Struktur als auch als konkrete Erfahrung von Jüdinnen_Juden.
Der Workshop findet in Kooperation mit dem Altonaer Museum statt.
Referent*in: Romina Wiegemann (KOAS)
Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung. Antisemitismus ist strukturell in alle gesellschaftlichen Bereiche tief eingelassen und ist auch im universitären Kontext präsent. Tradierte Versatzstücke antisemitischer Ideologie prägen zudem auch progressive und sich als diskriminierungskritisch verstehende Räume. Ein historisierendes oder anderweitig verkürztes Verständnis von Antisemitismus in Institutionen führt immer wieder zu problematischen Umgangsweisen und der Ausblendung jüdischer Perspektiven. Menschen, die Antisemitismus erfahren oder kritisieren, geraten nicht selten in die Defensive. Ein adäquater Umgang mit Antisemitismus setzt, wie jeder Umgang mit Gewalt- und Diskriminierungsverhältnissen, eine Auseinandersetzung voraus, die die jeweilige Erfahrungsdimension einschließt. Der Workshop bietet die Möglichkeit, sich (selbst-)reflexiv mit Antisemitismus als Erfahrung und Struktur auseinanderzusetzen und den Umgang damit zu professionalisieren
Der Workshop wird gemeinsam mit OFEK e.V. durchgeführt und findet in Kooperation mit der Katholischen Hochschule für Sozialwesen Berlin statt
Referent*innen: Alexander Vasmer (KOAS) und eine Mitarbeiterin von OFEK e.V..