Vortrag von Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai »Antisemitismus im institutionellen Kontext Hochschule – Traditionen, Leerstellen und Forschungsstand«

Anmeldung: nicht nötig.

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Diese Veranstaltungsreihe bietet Raum für fundierte Reflexion und konstruktiven Austausch über Antisemitismus. Antisemitismus ist auch an Hochschulen eine Realität – ob in akademischen Debatten, studentischen Initiativen oder im Alltag auf dem Campus. Die Reihe »Antisemitismus an Hochschulen – Realität, Reflexion, Reaktion« beleuchtet aktuelle wissenschaftliche Perspektiven auf dieses Thema und zeigt sowohl analytische als auch praxisorientierte Ansätze zur Bekämpfung antisemitischer Denk- und Handlungsmuster.

Im Vortrag wird der Frage nachgegangen, wie sich Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober im institutionellen Alltag von Hochschulen manifestiert und auf jüdische und israelische Communities in Deutschland auswirkt. Dafür wird auf dominanzgesellschaftliche Traditionslinien im Umgang mit Jüdinnen_Juden sowie mit Antisemitismus in der Gegenwartsgesellschaft eingegangen und in die Analysekategorie des institutionellen Antisemitismus eingeführt. Anschließend werden Befunde aus aktuellen Studien zu Antisemitismuserfahrungen im Kontext Hochschule vorgestellt und diskutiert.

Organisiert wurde die Vortragsreihe von Dr. Michaela Conen, Prozessbeauftragte für Antisemitismusprävention an der Universität der Künste Berlin.

Referent*innen: Prof. Dr. Friederike Lorenz- Sinai (Fachhochschule Potsdam und Co-Leitung des Forschungsbereichs des Kompetenzzentrums)

Fachtag »Antisemitismus im Kontext Schule in Thüringen – Befunde und Reflexionsempfehlungen aus der Studie«

Anmeldung:   
Lehrkräfte im Thüringer Schuldienst können sich über das ThILLM-Portal unter der VA-Nr. 260100101 anmelden. Andere Interessierte können sich über Evenoo anmelden. 

Der Fachtag befasst sich mit der Frage, wie der aktuelle Antisemitismus an Thüringer Schulen in Erscheinung tritt und durch Lehrkräfte wahrgenommen, eingeordnet und bearbeitet wird. Der Fachtag stellt Befunde der Studie »Antisemitismus im Kontext Schule in Thüringen – Deutungen und Umgangsweisen von Lehrer*innen an Thüringer Schulen« vor und bietet Raum für Diskussion über wirksame Handlungsoptionen.  

Die Thüringer Studie ist Teil der Bundesländerstudienreihe »Antisemitismus im Kontext Schule« und wurde im Zeitraum von 2020 bis 2023 am Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung in Kooperation mit der Fachhochschule Potsdam umgesetzt. Das Projekt wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms »Demokratie leben!« und durch das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (THILLM) gefördert.  

Der Fachtag ist eine Veranstaltung des Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung und dem Thüringer Institut für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM).    

Referent*innen: Marina Chernivsky, Vera Katona (Kompetenzzentrum) und Prof. Dr. Friederike Lorenz- Sinai (Fachhochschule Potsdam) 

Podiumsdiskussion »Leerstellen in der Sozialen Arbeit: Antisemitismus und Intersektionalität«

Anmeldung: Die Anmeldung ist (unter Angabe der Teilnahmekategorie, siehe Veranstaltungslink) ab sofort möglich per Mail an sektiongender@dgsa.de

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Die Sektion »Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit« der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit lädt zu ihrer ersten Fachtagung ein. Der Sektion geht eine über zwanzigjährige Geschichte der Vernetzung, des Austausches und der Zusammenarbeit zum Thema »Gender und Soziale Arbeit«, auch als Fachgruppe in der DGSA, voraus. Vor diesem Hintergrund wird auf dieser Tagung eine Bestandsaufnahme zum Stand der Theoriediskurse mit Blick auf Weiterentwicklungen von Heteronormativitätskritik und Intersektionalität als Theorieperspektiven und Grundlagen der professionellen Praxis der Sozialen Arbeit vorgenommen. Dabei soll auch die zugleich widersprüchliche und produktive Verbindung von Sozialer Arbeit und sozialen Bewegungen diskutiert werden. Mit der Tagung wollen wir darüber hinaus die politische Verortung und Rahmung Sozialer Arbeit im Sinne von Solidarisierung und Positionierung in der Zivilgesellschaft ausloten. Es soll ein Raum für Begegnung und Kritik schaffen und Diskursräume für Akteur*innen aus Praxis, Forschung und Hochschule geöffnet werden. 

Dies ist eine Tagung der »Sektion Gender und Queer Studies in der Sozialen Arbeit« der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit

Referent*in: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum) und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai  (Fachhochschule Potsdam) 

Podiumsdiskussion »Antisemitismuskritische Bildung in pädagogischen Kontexten – in Kita, Schule und Unterricht«

Anmeldung: ist abgeschlossen.

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Sobald es um Maßnahmen zur Bekämpfung und Prävention von Antisemitismus geht, rückt der Bildungssektor — insbesondere die schulische Bildung — als zentraler Handlungsort in den Blick. Das ist keineswegs abwegig, bietet doch die Schule die Möglichkeit, eine große Zahl junger Menschen zu erreichen, die zudem in der Regel noch kein geschlossenes Weltbild haben. Doch wie kann eine antisemitismuskritische Bildung gelingen? Wo sollte sie ansetzen? Welche Methoden und Materialien stehen zur Verfügung? Welche Anforderungen und Herausforderungen gilt es zu berücksichtigen? 
Diesen und weiteren Fragen widmen sich die Forschungsprojekte der BMBF-Förderrichtlinie »Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus«. Mit dem Fachtag geben die Projekte Einblick in ihre Forschungsergebnisse und laden zur gemeinsamen Diskussion ein. (Quelle Flyer

Auf dem Fachtag werden Untersuchungsansätze, Forschungsergebnisse und Handlungsempfehlungen präsentiert und diskutiert, die im Rahmen des BMBF-Förderprogramms »Aktuelle Dynamiken und Herausforderungen des Antisemitismus« entwickelt wurden. Marina Chernivsky und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai diskutieren mit Dr. Benjamin Rensch-Kruse (Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Dr. Anna Körs (Akademie der Weltreligionen, Universität Hamburg) in der Podiumsdiskussion »Antisemitismuskritische Bildung in pädagogischen Kontexten — in Kita, Schule und Unterricht« 

Dies ist eine Veranstaltung des Forschungsnetzwerkes Antisemitismus im 21. Jahrhundert in Zusammenarbeit mit den Verbundprojekten Antisemitismus in pädagogischen Kontexten (RelcoDiff); Christliche Signaturen des zeitgenössischen Antisemitismus (ChriSzA); Jüdische Alltagskultur in Deutschland vermitteln (Alltagskultur) und EMPATHIA³

Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum) und Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Fachhochschule Potsdam) 

Reflexionsforum »Erfahrungen und Handwerkszeug aus der Beratungsarbeit«

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Im Rahmen der Fachtagung »Brennpunkt Israel/Palästina – Vernetzungsgipfel zur politischen Bildung in Österreich« ist Marina Chernivsky Teil des Reflexionsforums »Erfahrungen und Handwerkszeug aus der Beratungsarbeit«. Das Forum setzt sich mit der Beratungstätigkeit und der Rolle von Expert*innen in diesem Feld auseinander. Neben individuellen Fallberatungen und Vermittlungstätigkeiten stehen auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen im Fokus. Zudem wird thematisiert, wie Erfahrungen aus der Beratungspraxis zur Weiterentwicklung pädagogischer Ansätze beitragen und welche Faktoren die Wirksamkeit dieser Arbeit beeinflussen können.
Der Fachtag richtet sich an Pädagog*innen, Sozial- und Kulturarbeitende sowie politische Bildner*innen.

Die Fachtagung ist eine Veranstaltung des Haus der Begegnung in Kooperation mit der Stadt Innsbruck.

Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum / OFEK e.V.), Miriam Hill (Projektleitung Antirassismus-Arbeit in Tirol (ARAtirol)), Franziska Völlner (Projektleitung #OhneAngstVerschiedenSein, Jüdisches Museum Hohenems), diskriminierungsfrei.at (angefragt), Moderation: Hanna Grabenberger

Vortrag zu »Antisemitismus in institutionellen Kontexten« von Marina Chernivsky bei der Tagung »Antisemitismus: eine Bewährungsprobe für unsere Demokratie«

Anmeldung: Eine Anmeldung ist bis zum 21.03.2025 über folgende E-Mail-Adresse möglich: dokumentationsstelle@la-bw.de

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Bei der Tagung »Antisemitismus: eine Bewährungsprobe für unsere Demokratie« des Landesarchivs Baden-Württemberg, Generallandesarchiv Karlsruhe, Dokumentationsstelle Rechtsextremismus wird Marina Chernivsky einen Vortrag zu »Antisemitismus in institutionellen Kontexten« halten. Der Fachtag befasst sich unter anderem mit der Frage, in welchen Erscheinungsformen sich Antisemitismus in der heutigen Gesellschaft äußert, wie er sich von früheren Formen unterscheidet und wie sich Antisemitismus wirksam bekämpfen lässt.

Kooperationspartner: Der Fachtag ist eine Veranstaltung des Landesarchivs Baden-Württemberg, Generallandesarchiv Karlsruhe, Dokumentationsstelle Rechtsextremismus.

Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung / OFEK e.V.)

Impulsvortrag »Antisemitismus(Kritik) als institutionelle Aufgabe: Desiderate, Errungenschaften, Visionen« von Marina Chernivsky beim Fachtag »Antisemitismus an Schulen – Aktuelle Erscheinungsformen, empirische Befunde, tragfähige Lösungsansätze« des Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung

Anmeldung: Anmeldung abgeschlossen. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

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Beim Fachtag »Antisemitismus an Schulen – Aktuelle Erscheinungsformen, empirische Befunde, tragfähige Lösungsansätze« des Niedersächsischen Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung wird Marina Chernivsky einen Impulsvortrag zu »Antisemitismus(Kritik) als institutionelle Aufgabe: Desiderate, Errungenschaften, Visionen« halten. Sie führt damit in das Thema des Fachtages ein. Der Fachtag befasst sich unter anderem mit der Frage, wie sich Antisemitismus im Schulalltag äußert und welche Handlungsoptionen existieren. Der Fachtag richtet sich an Lehrkräfte niedersächsischer Schulen und Mitarbeitende der schulischen Sozialarbeit aller Schulformen.  

Der Fachtag ist eine Veranstaltung des Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung.

Referent*in: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum für antisemitismuskritische Bildung und Forschung / OFEK e.V.)

Impulsvortrag von Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai, FH Potsdam. »Antisemitismus in institutionellen Kontexten vor und nach dem 7. Oktober« im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Von Antisemitismus und Rechtsextremismus über Leistungsideologie bis zur Kapitalismuskritik: Politische Bildung herausgefordert« 

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Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (FH Potsdam) gab mit ihrem Vortrag einen Impuls zur Diskussion um »Antisemitismus in institutionellen Kontexten vor und nach dem 7. Oktober« im Rahmen der Veranstaltungsreihe »Von Antisemitismus und Rechtsextremismus über Leistungsideologie bis zur Kapitalismuskritik: Politische Bildung herausgefordert«. 

Antisemitismus ist eine der ältesten Formen von gruppenbezogener Gewaltpraxis, die sich in unterschiedlichen historischen, gesellschaftlichen und institutionellen Kontexten fortlaufend aktualisiert. Als flexibles und identitätsstiftendes Feindbild wird das antisemitische Ressentiment insbesondere im Kontext gesellschaftlicher Krisen virulent und verbindet verschiedene Milieus und politische Spektren. Im aktuellen Diskurs überwiegt ein vorfallsbezogenes Verständnis von Antisemitismus. Dabei sind sowohl eine Fokussierung auf abgrenzbare, antisemitische Übergriffe zu beobachten als auch eine Externalisierung von Antisemitismus als Problem der je Anderen. Mit einem strukturellen Antisemitismusverständnis wird hingegen erkennbar, wie Antisemitismus Teil sozialer Praktiken und Routinen ist.  

Im Vortrag wird vor dem Hintergrund aktueller Studien der Frage nachgegangen, wie sich Antisemitismus vor und nach dem 7. Oktober im Alltag von Institutionen wie Schulen und Hochschulen manifestiert und auf jüdische Communities in Deutschland auswirkt.

Dies war eine Veranstaltung des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin

Referent*in: Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Co-Leitung des Forschungsbereiches am Kompetenzzentrum, Fachhochschule Potsdam)

Vortrag »Antisemitismus als soziale Praxis und Erfahrung vor und nach dem 7. Oktober«

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Marina Chernivsky und Friederike Lorenz-Sinai setzten sich in ihrer digitalen Vorlesung kritisch mit dem Thema Antisemitismus auseinander. Der Vortrag fand im Rahmen der Ringvorlesung »Was ist wissenschaftliche Kritik? Theorieangebote und Anwendungen« der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg statt. 
Die Beiträge der Vortragsreihe beschäftigen sich mit den Themensetzungen und Argumentationsstrategien aktueller Debatten ebenso wie mit grundsätzlichen Fragen der Wissenschaftsfreiheit oder der kritischen Theoriebildung angesichts fluktuierender Gewissheiten und scheinbar geschwächter Institutionen. Der kritische Impuls schließt dabei die referierten Theorien und Analysen mit ein. Nicht nur die herrschenden Verhältnisse und Entwicklungen werden kritisiert, sondern auch die Idee einer monokausalen Lösung für die komplexen Herausforderungen der Zeit. 

Referent*innen: Marina Chernivsky (Kompetenzzentrum) und Friederike Lorenz-Sinai (FH Potsdam

Vorlesung »Antisemitismus im Kontext Schule – Deutungen und Umgangsweisen von (Religions-) Lehrer*innen und Herausforderungen für die Ausbildung« im Rahmen der Ringvorlesung »Jüdische und antisemitismuskritische Bildung in der Religionslehrkräfteausbildung – Befunde, Bedarfe, Perspektiven«

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Im Vortrag wurde zunächst in ein strukturelles Antisemitismusverständnis sowie in Traditionslinien des institutionellen Umgangs mit Antisemitismus in Deutschland eingeführt. Vor diesem Hintergrund wurden aktuelle empirische Befunde aus der Bundesländerstudienreihe zu Erfahrungen mit und Deutungen von Antisemitismus aus den Perspektiven von Lehrkräften und jüdischen Schüler*innen an ost- und westdeutschen Schulen vorgestellt. Der Religions- und Ethikunterricht wird von Lehrkräften als Ort der potenziellen Antisemitismusprävention thematisiert. Zugleich schildern jüdische Schüler*innen den Unterricht als ein Setting, in dem sie ungewollte Exponierung und übergriffige Adressierungen erleben. Der Vortrag endet mit Überlegungen dazu, was diese Befunde für die Ausbildung von (Religions-)Lehrkräften und eine lebensweltlich orientierte Unterrichtsgestaltung bedeuten könnten. 

Die Ringvorlesung der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg war eine Kooperation mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden (IGdJ) in Hamburg. Sie fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe im Rahmen des Forschungsnetzwerks Antisemitismus im 21. Jahrhundert (FoNA21) statt und wird gefördert von der Udo Keller Stiftung Forum Humanum

Referent*innen: Prof. Dr. Friederike Lorenz-Sinai (Co-Leitung des Forschungsbereiches am Kompetenzzentrum, Fachhochschule Potsdam)