Dreiteilige Workshopreihe »Antisemitismus professionell begegnen« 

Termine:  

Auftaktveranstaltung: 19.11, 09.00 – 11.00 Uhr 1. Workshop: 03.12, 09.00 – 12.00 Uhr     
2. Workshop: 07.01, 09.00 – 12.00 Uhr      
3. Workshop: 21.01, 09.00 – 12.00 Uhr      

Ort: Rathaus Schöneberg

Anmeldung: Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird als reguläre Arbeitszeit angerechnet. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail bei der Stabsstelle für personelle Vielfalt an: vielfalt_leben@ba-ts.berlin.de

Anerkennung und Freistellung: Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeiter*innen des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmer*innen erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsreihe ein Zertifikat.   

Kosten: Die Teilnahme an der Workshopreihe ist kostenfrei.   

Beschreibung der Fortbildungsmodule:    

Auftaktveranstaltung (19.11.2025):  

Gemeinsam wollen wir uns über Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus austauschen. Es wird auch Raum geben, eigene Erfahrungen und Fragen an das Thema einzubringen, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren und individuelle Bedarfe zu eruieren. Ferner stellen wir den Aufbau und die Inhalte der Fortbildungsreihe ausführlich vor und besprechen dies gemeinsam.  

1. Was ist Antisemitismus? (03.12.2025):  

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  

2. Israelbezogener Antisemitismus (07.01.2026): 

Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945 als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte von Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn und äußern sich gewaltvoll. Unser zweiter Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen.  

3. Wie gehe ich mit Antisemitismus professionell um? (21.01.2026):  

Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider und wirft die Frage eines Umgangs damit auf.  

Die Auseinandersetzung mit Handlungsoptionen seitens der Mitarbeitenden ist in dieser Hinsicht von Bedeutung. Zugleich braucht es in Institutionen aber mehr als die individuelle Ebene um antisemitischen Strukturen zu begegnen. Die antisemitismuskritische Überprüfung von Routinen und Verfahrensweisen sowie die Entwicklung angemessener Beschwerdestrukturen bilden zentrale Bausteine für einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus in Institutionen.  Der Workshop nimmt diese Mehrdimensionalität in den Blick: Wie kann individuelle Kompetenz im Umgang mit Antisemitismus gestärkt werden? Welche grundlegenden Voraussetzungen müssen zudem auf institutioneller Ebene geschaffen werden? Und gibt es in der eigenen Institution ggf. bereits Verfahren und Instrumente, die um eine antisemitismuskritische Perspektive erweitert werden müssen? 

Die Workshops werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, dem Fachbereich Personal/ Personalmanagement (Stabsstelle für personelle Vielfalt/ Diversity) des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg sowie dem Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  des Bezirks Tempelhof-Schöneberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Workshopreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.   

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Gabi Valaczkay (KOAS) 

Dreiteilige Workshopreihe »Antisemitismus professionell begegnen« 

Termine:  

Auftaktveranstaltung: 19.11, 09.00 – 11.00 Uhr 

1. Workshop: 03.12, 09.00 – 12.00 Uhr     
2. Workshop: 07.01, 09.00 – 12.00 Uhr      
3. Workshop: 21.01, 09.00 – 12.00 Uhr      

Ort: Rathaus Schöneberg 

Anmeldung: Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird als reguläre Arbeitszeit angerechnet. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail bei der Stabsstelle für personelle Vielfalt an: vielfalt_leben@ba-ts.berlin.de

Anerkennung und Freistellung: Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeiter*innen des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmer*innen erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsreihe ein Zertifikat.   

Kosten: Die Teilnahme an der Workshopreihe ist kostenfrei.   

Beschreibung der Fortbildungsmodule:    

Auftaktveranstaltung (19.11.2025):  

Gemeinsam wollen wir uns über Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus austauschen. Es wird auch Raum geben, eigene Erfahrungen und Fragen an das Thema einzubringen, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren und individuelle Bedarfe zu eruieren. Ferner stellen wir den Aufbau und die Inhalte der Fortbildungsreihe ausführlich vor und besprechen dies gemeinsam.  

1. Was ist Antisemitismus? (03.12.2025):  

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  

2. Israelbezogener Antisemitismus (07.01.2026): 

Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945 als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte von Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn und äußern sich gewaltvoll. Unser zweiter Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen.  

3. Wie gehe ich mit Antisemitismus professionell um? (21.01.2026):  

Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider und wirft die Frage eines Umgangs damit auf.  

Die Auseinandersetzung mit Handlungsoptionen seitens der Mitarbeitenden ist in dieser Hinsicht von Bedeutung. Zugleich braucht es in Institutionen aber mehr als die individuelle Ebene um antisemitischen Strukturen zu begegnen. Die antisemitismuskritische Überprüfung von Routinen und Verfahrensweisen sowie die Entwicklung angemessener Beschwerdestrukturen bilden zentrale Bausteine für einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus in Institutionen.  Der Workshop nimmt diese Mehrdimensionalität in den Blick: Wie kann individuelle Kompetenz im Umgang mit Antisemitismus gestärkt werden? Welche grundlegenden Voraussetzungen müssen zudem auf institutioneller Ebene geschaffen werden? Und gibt es in der eigenen Institution ggf. bereits Verfahren und Instrumente, die um eine antisemitismuskritische Perspektive erweitert werden müssen? 

Die Workshops werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, dem Fachbereich Personal/ Personalmanagement (Stabsstelle für personelle Vielfalt/ Diversity) des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg sowie dem Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  des Bezirks Tempelhof-Schöneberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Workshopreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.   

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Gabi Valaczkay (KOAS) 

Dreiteilige Workshopreihe »Antisemitismus professionell begegnen« 

Termine:  

Auftaktveranstaltung: 19.11, 09.00 – 11.00 Uhr 

1. Workshop: 03.12, 09.00 – 12.00 Uhr     
2. Workshop: 07.01, 09.00 – 12.00 Uhr      
3. Workshop: 21.01, 09.00 – 12.00 Uhr      

Ort:  Rathaus Schöneberg

Anmeldung: Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Die Teilnahme an der Veranstaltung wird als reguläre Arbeitszeit angerechnet. Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail bei der Stabsstelle für personelle Vielfalt an: vielfalt_leben@ba-ts.berlin.de

Anerkennung und Freistellung: Es handelt sich um eine vom Senat anerkannte Fortbildung. Mitarbeiter*innen des Bezirks werden freigestellt, um an der Fortbildungsreihe teilzunehmen. Die Teilnehmer*innen erhalten bei erfolgreichem Abschluss der Fortbildungsreihe ein Zertifikat.   

Kosten: Die Teilnahme an der Workshopreihe ist kostenfrei.   

Beschreibung der Fortbildungsmodule:    

Auftaktveranstaltung (19.11.2025):  

Gemeinsam wollen wir uns über Herausforderungen im Umgang mit Antisemitismus austauschen. Es wird auch Raum geben, eigene Erfahrungen und Fragen an das Thema einzubringen, persönliche Bezüge zu Antisemitismus zu reflektieren und individuelle Bedarfe zu eruieren. Ferner stellen wir den Aufbau und die Inhalte der Fortbildungsreihe ausführlich vor und besprechen dies gemeinsam.  

1. Was ist Antisemitismus? (03.12.2025):  

Über viele Jahre wurde Antisemitismus in Deutschland als ein historisches und überwundenes Kapitel der Geschichte betrachtet. Jedoch sind antisemitische Strukturen auch heute noch vorhanden und haben reale Auswirkungen. Antisemitismus ist in allen gesellschaftlichen Bereichen anzutreffen und prägt den Alltag von Jüdinnen_Juden. Im ersten Teil der Fortbildungsreihe ergründen wir gemeinsam, wie sich Antisemitismus aktuell ausdrückt und setzen uns mit dem Verständnis von Antisemitismus auseinander, um seine spezifischen Mechanismen und Wirkungsweisen wahrnehmen und deuten zu können. Dabei richten wir den Blick auch auf uns selbst und reflektieren eigene Bezüge zu und Erfahrungen mit Antisemitismus.  

2. Israelbezogener Antisemitismus (07.01.2026): 

Antisemitismus besteht weiterhin, auch seit 1945 als strukturelles Problem und bahnt sich immer wieder mithilfe neu angepasster und sozial breit akzeptierter Ausdrucksformen den Weg bis in die Mitte von Gesellschaft und manifestiert sich in unterschiedlichen Ausprägungen. Auch der israelbezogene Antisemitismus blickt auf eine lange Geschichte zurück. Alte antisemitisch aufgeladene Vorstellungen über Jüdinnen_Juden formen ihn und äußern sich gewaltvoll. Unser zweiter Workshop lädt Teilnehmende dazu ein, sich mit Funktionen und Wirkungen dieser Dimension von Antisemitismus auseinanderzusetzen.  

3. Wie gehe ich mit Antisemitismus professionell um? (21.01.2026):  

Wie alle gesellschaftlichen Macht-, Gewalt- und Diskriminierungsverhältnisse spiegelt sich auch Antisemitismus in Institutionen unmittelbar wider und wirft die Frage eines Umgangs damit auf.  

Die Auseinandersetzung mit Handlungsoptionen seitens der Mitarbeitenden ist in dieser Hinsicht von Bedeutung. Zugleich braucht es in Institutionen aber mehr als die individuelle Ebene um antisemitischen Strukturen zu begegnen. Die antisemitismuskritische Überprüfung von Routinen und Verfahrensweisen sowie die Entwicklung angemessener Beschwerdestrukturen bilden zentrale Bausteine für einen wirksamen Umgang mit Antisemitismus in Institutionen.  Der Workshop nimmt diese Mehrdimensionalität in den Blick: Wie kann individuelle Kompetenz im Umgang mit Antisemitismus gestärkt werden? Welche grundlegenden Voraussetzungen müssen zudem auf institutioneller Ebene geschaffen werden? Und gibt es in der eigenen Institution ggf. bereits Verfahren und Instrumente, die um eine antisemitismuskritische Perspektive erweitert werden müssen? 

Die Workshops werden vom Projekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) in Kooperation mit OFEK Berlin, der Beratungsstelle bei antisemitischer Gewalt und Diskriminierung, dem Fachbereich Personal/ Personalmanagement (Stabsstelle für personelle Vielfalt/ Diversity) des Bezirksamts Tempelhof-Schöneberg sowie dem Beauftragten gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus  des Bezirks Tempelhof-Schöneberg umgesetzt. Ermöglicht wird die Workshopreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung.   

Referent*innen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Gabi Valaczkay (KOAS) 

Workshop »Antisemitismus im Kontext Schule – Herausforderungen und Umgangsstrategien« 

Datum: 11.11.2025, 09:00 – 16:30 Uhr   

Ort: München 

Anmeldung

Link zur Veranstaltung

Antisemitismus zeigt sich im Schulalltag in vielfältiger Form – von subtilen Andeutungen bis hin zu offenen Übergriffen. Oft liegt der Fokus auf Schüler*innen. Antisemitismus ist allerdings eine gesamtgesellschaftliche Struktur in die alle, wiederholt auch unbewusst, involviert sind. Der Workshop »Antisemitismus im Kontext Schule« unterstützt daher Lehrkräfte, Krisenteams, Schulleitungen und weitere schulnahe Akteur*innen bei der Entwicklung und Implementierung von wirksamen Ansätzen im Umgang mit Antisemitismus in der Schule. Die Teilnehmenden entwickeln auf dieser Basis ihre pädagogischen Strategien und Interventionen weiter. 

Der Workshop findet in Kooperation mit dem Pädagogischen Institut München statt. 

Referent*innen: Romina Wiegemann und Judith Steinkühler (KOAS) 

Workshop »Antisemitismus in Kindertagesstätten«

Datum: 10.10.2025, 08:00 – 11:30 Uhr   

Ort: Berlin 

Anmeldung: Es handelt sich um eine geschlossene Veranstaltung.  

Antisemitismus in Kindertagesstätten ist eine vielschichtige Herausforderung, der noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Erfahrungen aus der Bildungsarbeit und der Beratung von betroffenen Familien weisen darauf hin, dass ein antisemitismus- und diskriminierungskritischer Blickwinkel auf die Einrichtungen frühkindlicher Bildung, der alle daran Beteiligten (Kita- und Trägerleitungen, Erzieher*innen, Eltern und Kinder) miteinschließt, dringend erforderlich ist. Antisemitismus zeigt sich in der Kita nicht nur in Form institutioneller Ein- und Ausschlusspraktiken, sondern tritt auch als bewusst und unbewusst wirkendes Gewaltverhältnis zu Tage. In der Identitätsentwicklung jüdischer Kinder spielen diese frühen Lebensjahre, in denen sie sich erstmalig Fragen nach Repräsentation, Differenz, Zugehörigkeit und Sicherheit stellen, eine entscheidende Rolle. Das Angebot bietet Fach- und Führungskräften aus Kindertageseinrichtungen die Gelegenheit einer antisemitismuskritischen Reflexion der bisherigen Arbeitsformen, mit dem Ziel, die pädagogischen und institutionellen Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln und Perspektiven der von Antisemitismus betroffenen Kinder und Familien in den Mittelpunkt zu stellen. 

Der Workshop findet in Kooperation mit der BEST-Sabel Berufsakademie statt. 

Referent*in: Romina Wiegemann (KOAS) 

Fortbildung »Umgang mit antisemitischen Vorfällen nach dem 7. Oktober 2023«

Anmeldung 

Veranstaltungsnummer: 262800704

Bildungseinrichtungen sind zentrale Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung – und der Schutz junger Menschen vor Diskriminierung gehört zu ihren Kernaufgaben. Aus Studien und Fallberichten wird jedoch deutlich, dass Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen für Jüdinnen_Juden – so auch für viele andere Minderheiten – häufig keine sicheren Orte sind. Der Terrorangriff vom 7. Oktober 2023, der Krieg in Gaza und die daran anschließende Zunahme antisemitischer Gewalt in Deutschland
machen die Dringlichkeit einer vertieften Auseinandersetzung mit Antisemitismus erneut deutlich. Die weit verbreitete Annahme, Antisemitismus sei überwunden gewesen, erweist sich angesichts der zunehmend gewaltförmigeren Artikulation antisemitischer Grundstimmungen als trügerisch. So bleiben die Erfahrungen der Betroffenen und die strukturelle Tiefe antisemitischer Praktiken vielfach unbeachtet. Diese Fortbildung widmet sich aktuellen Erscheinungsformen antisemitischer Anfeindungen und ihren
Auswirkungen auf jüdische Communities. Sie bietet pädagogischen Fachkräften Raum zur Reflexion über jüdische Erfahrungen und unterstützt die Entwicklung fundierter, antisemitismuskritischer Handlungsansätze im Umgang mit antisemitischen Vorfällen und Strukturen.  

Die Fortbildung findet im Rahmen der Kooperation des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) statt.

Referent*innen: Vera Katona und René Dittrich-Bernuth (KOAS)

Workshop »Diversitätsorientierung und Diskriminierungskritik«

Anmeldung 

Veranstaltungsnummer: 262800703

Seit Langem beobachten wir eine zunehmende politische und gesellschaftliche Polarisierung. Krisenhafte Entwicklungen verschärfen bestehende Ungleichheiten und führen vermehrt zu Gewalt gegen Minderheiten. Diese Fortbildung unterstützt pädagogische Fachkräfte bei der Einschätzung und Einordnung von Diskriminierung in ihren Berufsfeldern und bietet Raum zur Einübung von Grundsätzen
sowie Methoden diskriminierungskritischer Praxis. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie: Wo stehen wir als Fachkräfte selbst und wo liegen unsere Fragen und Reflexionsbedarfe? Wie gehen wir mit Vorfällen und Konflikten um – im Alltag, in der Organisation, im Team? Wie kann ein diversitäts-orientiertes, diskriminierungs-kritisches und bestärkendes Lern- und Arbeitsumfeld für alle Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gestaltet werden? Die Fortbildung schafft Raum für kollegialen Austausch und setzt fachliche Impulse für eine zeitgemäße und emanzipatorische pädagogische Praxis.  

Die Fortbildung findet im Rahmen der Kooperation des Thüringer Instituts für Lehrerfortbildung, Lehrplanentwicklung und Medien (ThILLM) mit dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) statt.

Referent*innen: Vera Katona und Judith Steinkühler (KOAS)

Workshop »Antisemitismus im Blick – erkennen, einordnen, professionell begegnen« im Rahmen des 10. Landestreffen 2025 »Wir gegen Rassismus. Wir mit Courage«

Link zur Veranstaltung  

Bildungseinrichtungen sind zentrale Orte gesellschaftlicher Auseinandersetzung – und der Schutz junger Menschen vor Diskriminierung zählt zu ihren wichtigsten Aufgaben. Dennoch zeigen Studien und Erfahrungsberichte, dass Schulen, Hochschulen und andere Bildungseinrichtungen für Jüdinnen_Juden – wie auch für viele andere Minderheiten – häufig keine sicheren Räume bieten. Die Ereignisse rund um den Terrorangriff vom 7. Oktober 2023, der Krieg in Gaza und der damit einhergehende Anstieg antisemitischer Vorfälle in Deutschland verdeutlichen, wie dringend eine vertiefte Auseinandersetzung mit Antisemitismus ist. Die verbreitete Vorstellung, Antisemitismus sei überwunden, erweist sich angesichts der aktuellen Entwicklungen als trügerisch. Die Erfahrungen Betroffener und die strukturellen Dimensionen antisemitischer Praktiken bleiben dabei oft unbeachtet. In diesem Workshop werden aktuelle Erscheinungsformen von Antisemitismus sowie deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und auf die pädagogische Arbeit thematisiert. Pädagogische Fachkräfte erhalten die Möglichkeit, sich mit jüdischen Perspektiven auseinanderzusetzen und gemeinsam über Herausforderungen und Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus im pädagogischen Alltag zu reflektieren. Ziel ist es, die Teilnehmenden für antisemitismuskritische Perspektiven zu sensibilisieren und erste Impulse für einen professionellen Umgang mit antisemitischen Vorfällen und Strukturen in Bildungseinrichtungen zu geben.  

Der Workshop findet im Rahmen des 10. Landestreffens 2025 »Wir gegen Rassismus. Wir mit Courage« statt und ist eine Kooperation der Landeskoordination Thüringen von »Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage«, der Stiftung »Europäische Jugendbildungs- und Jugendbegegnungsstätte Weimar« sowie dem Projekt »Perspektivwechsel – Praxisstelle Thüringen« des Kompetenzzentrum antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS).

Referent*in: Vera Katona 

ENTFÄLLT: Offene Workshopreihe »Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus« im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus«

Daten:  Die Reihe muss leider entfallen.

29.10.2025, 15:00 – 18:00 Uhr 
05.11.2025, 15:00 – 18:00 Uhr 
12.11.2025, 15:00 – 18:00 Uhr

Anmeldung: Die Teilnehmendenzahl ist auf maximal 20 Personen begrenzt. Für die Anmeldung für den kostenfreien Kurs schicken Sie bitte eine kurze E-Mail an: vhs@ba-ts.berlin.de mit folgenden Angaben: Vorname und Nachname, Anschrift, E-Mail-Adresse, Kursnummer.  

Zielgruppe: Alle Interessierten aus dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg. Sofern noch Plätze frei sind, sind auch Interessierte aus anderen Berliner Bezirken willkommen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. 

Link zur Veranstaltung 

»Können Sie Antisemitismus erkennen?« »Und wenn ja, welche Möglichkeiten haben Sie, darauf zu reagieren?« Die dreiteilige Workshopreihe »Handlungsoptionen im Umgang mit Antisemitismus« thematisiert gegenwärtigen Antisemitismus und sensibilisiert für ein Verständnis von Antisemitismus als Gewalt- und Ungleichheitsverhältnis.  

Die Workshopreihe richtet sich vor allem an Menschen, die sich als zivilgesellschaftlich engagierte Berliner*innen verstehen – an Personen, denen es wichtig ist, dass Antisemitismus in ihrem Umfeld nicht unbeantwortet bleibt und die sich für eine solidarische Stadtgesellschaft einsetzen.  

Die Teilnehmenden haben die Gelegenheit, ihre eigene Haltung zu reflektieren und ihre Wahrnehmung für antisemitische Ausdrucksformen zu schärfen. Die Workshops richten sich an alle, die sich fragen, wie sie im Alltag Manifestationen des in unserer Gesellschaft strukturell verankerten Antisemitismus wahrnehmen, deuten und ihnen adäquat begegnen können. 

Die Workshopreihe wird im Rahmen der »Tempelhof-Schöneberger Aktionswochen gegen Antisemitismus«, in Zusammenarbeit zwischen dem Bildungsprojekt »ACT gegen Gewalt« des Kompetenzzentrums antisemitismuskritische Bildung und Forschung (KOAS) und der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg durchgeführt. Ermöglicht wird die Workshopreihe durch die Förderung der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS). 

Referentinnen: Beate Klammt, Lior Ahlvers und Gabi Valaczkay (KOAS). 

Expert*innengespräch im Rahmen des IDA-Trainings »Antisemitismuskritik und Rassismuskritik verbinden – fachliche Unterstützung für die Bildungsarbeit« 

Am 25. Juni hatten wir die Gelegenheit unsere Kolleg*innen von IDA e.V. beim Training für politische Bildner*innen aus der Jugendarbeit zum Thema »Antisemitismuskritik und Rassismuskritik verbinden« zu unterstützen. Ziel des Trainings war die Entwicklung und Stärkung einer intersektionalen Haltung, die es ermöglicht, Antisemitismus- und Rassismuskritik miteinander zu verbinden. Daneben stand die Nutzung unterschiedlicher Methoden im Fokus der zweitägigen Fortbildung. Vor allem aber sollte Raum für Austausch unter den Teilnehmer*innen und mit externen Expert*innen geboten werden. 

In dem einstündigen Gespräch entstand ein vertrauensvoller Raum, in dem wir unsere Arbeit vorstellen konnten und mit den teilnehmenden Kolleg*innen in einen intensiven Austausch kamen. Das bisweilen von Spannungen und Widersprüchen gezeichnete Verhältnis von Antisemitismus- und Rassismuskritik beschäftigt viele politische Bildner*innen: auch wir haben den Anspruch, Antisemitismus- und Rassismuskritik produktiv miteinander ins Gespräch zu bringen, statt sie wechselseitig zu instrumentalisieren. Trotz zahlreicher Ähnlichkeiten und Überschneidungen ist es aber auch wichtig, beide Ideologien als spezifische Gewalt- und Diskriminierungsformen mit einer eigenen Geschichte anzuerkennen und sie nicht in eins zu setzen.  

Wir danken IDA e.V. und allen Teilnehmer*innen für den kollegialen und anregenden Austausch!  

Das Expert*innengespräch fand im Rahmen des Trainings »Antisemitismuskritik und Rassismuskritik verbinden – fachliche Unterstützung für die Bildungsarbeit« des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) e.V. statt. 

Referent*innen: Romina Wiegemann und Alexander Vasmer (KOAS)